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Totzenbach

Nachlese zu Veranstaltungen


2011


Generalversammlung des "Verein der Freunde Totzenbachs"

am 30. Dezember 2011 im Schloss Totzenbach

Der neue Vereinsvorstand
Bgm. Paul Horsak, Franz Hofbauer, Mag. Herbert Berger, Josef Furtner, Elisabeth und Georg Schröder,
Robert Tiefenbacher, Maria und Leo Rollenitz, Ingrid Rabel, Walter Rabel, Werner Seidl. Foto: Wanderer
Genau am 9. Jänner ist es 40 Jahre, dass der Verein der Freunde Totzenbachs gegründet wurde! Der erste Obmann war Bürgermeister Josef Friedl, Sein Stellvertreter, Namens- und Ideengeber des Vereins, der damalige Feuerwehrkommandant Leopold Rollenitz.
Wir haben in den letzten Wochen versucht, dieser Organisation eine neue Struktur zu geben und dabei festgestellt, dass die seinerzeitigen Ziele heute noch genau so aktuell wie damals sind! Wir sind stolz darauf, dass die Statuten, welche wir 2006 an die Erfordernisse des neuen Vereinsgesetzes mussten, auch heute nahezu unverändert bestehen können! Sogar das Mitmachen in der seinerzeitigen Dorferneuerung gelang uns damals ohne zusätzlicher Vereinsgründung. Die Ziele dieser Landesaktion standen nämlich damals schon viele Jahre fast wörtlich in unseren Satzungen!
Auch die verschiedenen Interessen hatten die Gründer damals bereits vorgesehen - in der neuen Struktur wurde diese Idee nun weiter geführt und auch die Freiwillige Feuerwehr und andere Vereine im Dorf werden in den Vorstand integriert. Der Verein wird dann von einem Sprecher geführt, welcher Mitglied des Vorstands ist und jährlich wechselt.
Über 23 Jahre führte nun Franz Hofbauer diese Aktivitäten - und die Liste der positiven Errungenschaften für unser Dorf ist lang und wird bei nächster Gelegenheit erwähnt werden. Sicher den meisten in bester Erinnerung sind die großen Feste von 1980, 1983 und 1986, zwei große Weihachtsmärkte (1981 und 1989), sowie natürlich die letzten 3 Adventveranstaltungen run um unser zauberhauftes Wasserschloss!
Näheres zur Vereinsgeschichte finden sie auf der entsprechenden Seite der Totzenbacher Homepage. Die neue Vereinsstruktur auf diesem Bild stammt aus dem Entwurf der neuen Statuten.
Wir hoffen sehr auf Ihre Mitarbeit! Bitte helfen Sie uns mit, wenn Sie von einem der neuen Referate

zur Mitarbeit gebeten werden!



40 Jahre Gemeindezusammenlegung Kirchstetten - Totzenbach
80 Jahre Leben im Dorf
Dienstag, 25. Oktober 2011:
Eröffnung der Ausstellung und Vorstellung des Buches

Der Festsaal des Schlosses konnte die Interessenten kaum fassen, als nach einer kurzen musikalischen Begrüßung durch den Männerchor Totzenbach Dr. René Chahrour, der unermüdliche Treiber, Autor und Initiator dieser Aktivität die Gäste begrüßte und Vizebürgermeister Franz Hofbauer, selbst "Zeitzeuge" und Mitglied des Totzenbacher Gemeinderates zur Zeit der Zusammenlegung, nach einer kurzen Ansprache die Ausstellung eröffnete. Dr. Emminger vom Landesarchiv zeigte interessante Fakten von der Gemeindezusammlegungsaktion 1971 und nach einem Gedicht von Rosa Dorn und einer weiteren Gesangseinlage konnte das neu zur Ausstellung erschienen Buch vorgestellt werden.

Allen Beteiligten herzlicher Dank für diese große Sache! Innerhalb des "Zeit-zeigen Teams" haben sich besonders die Brüder Marcel und René Chahrour engagiert - zahlreiche Förderer und Sponsoren, nicht zuletzt natürlich Fam. Berger, welche nicht nur ihr wunderschönes Schloss zur Verfügung stellten, sondern auch die gesamte Ausstellungstechnik inklusive Beleuchtungskörper - und Strom!

Sonntag, 20. November 2011

Bis zur letzten Minute kamen noch die Besucher - wir sind vom Erfolg und besonders vom Echo unserer Ausstellung bei der Bevölkerung geradezu überwältigt! Wir durften sehr viele ehemalige Totzenbachr begrüßen und interessante Gespräche konnten geführt werden. Selbstverständlich sammeln wir weiter und sollten Sie Interesse an einer Mitarbeit, oder alte Fotos, Dokumente, interessante Geschichten etc. haben - das Team arbeitet auch in Zukunft an der Konservierung dieser "Schätze der Vergangenheit". Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung: René und Marcel Chahrour, Marianne Maurer, Rosa Dorn, Elfriede Strasser, Annelies und Robert Fitzgerald, Christa Sehnal, Karl Königsecker und Leo Rollenitz.

Das Buch zur Ausstellung kostet € 20.- und kann auch hier bestellt werden. Für Verpackung und Versand wird ein Kostenbeitrag von € 3.- eingehoben.


2010


Selbstverständlich gab es auch 2010 das traditionelle Frühlingsfest in der Dorfschmiede, den Totzenbacher Geschichtsvormittag der 3. Klasse der Volksschule und - das große Fest des Jahres - unser dritter Advent im Schloss! Näheres über die entsprechdnen Links.


2009


?

Die 3. Klassen der Volksschule auf der Schlossbrücke


Am Freitag vor Pfingsten, dem 29. Mai, gerade noch rechtzeitig vor dem Schlechtwettereinbruch hatten beide 3. Klassen der Volksschule einen Vormittag, wo nach ein paar Worten über die Geschichte Totzenbachs die beiden wichtigsten Gebäude des Dorfes besucht wurden. Nach der Innenbesichtigung der in ihrer hochgotischen Einheitlichkeit besonders wertvollen Pfarrkirche ging es für die ganz mutigen auf den Turm zur Uhr und zu den Glocken. Eine Gruppe kam gerade zum 9 Uhr schlagen zurecht und das war aus dieser nächsten Nähe ganz schön laut! Besonders beeindruckend war der Blick über das steile Kirchendach und den messerscharfen First zur Schule und zu den wunderschön geschmückten Gräbern am Friedhof. Nach der Kirche durften die Kinder in den Schlosshof und den frisch renovierten Keller. Ein Reiher beobachtete das Treiben die ganze Zeit von einem Baumstumpf am Teich aus und flog erst auf, als es dann über den, uns vom adventlichen Stimmungspfad bekannten, wunderschönen Spazierweg um den Teich zurück in die Schule ging.

2008


Maibaum 2008 - Frühling in der Dorfschmiede

Heuer wurde der traditionelle Maibaum erstmalig am Schloßplatz statt vor der alten Schmiede aufgestellt. Der Grund dafür ist das beengte Platzverhältnis auf der Straße und die vielen Gäste, welche sich immer im Gefahrenbereich aufgehalten haben - und nicht zuletzt wollten wir unser sehr kooperativen Schloßbesitzerfamilie ein kleines Zeichen setzten.
Unter dem bewährten Kommando von Julius Schleifer stellten die Männer der Feuerwehr den Baum problemlos auf, Franz Gram begleitete das Spektakel und auch die spätere Veranstaltung im Dorfmuseum auf seinem Akkordeon.

Das Wetter war am Vormittag noch kalt und regnerisch, im Laufe des Tages klarte es auf und die Sonne brachte schnell Wärme. Ein paar Tropfen später verursachten fast ein Chaos mit den gerade ausgeteilten Bewertungsbögen, gerade als wir die Publikums-Mostverkostung starten wollten. Wir konnten nach kurzer Verzögerung weitermachen und das heurige Ergebnis brachte:

  1. Dipl.-Ing. Anton Gößwein, Totzenbach
  2. Johann Dorn, Kirchstetten
  3. Ing. Horst Kopetzky, Senning
  4. Julius Schleifer, Totzenbach
Die Ausstellung "alte Ansichten" fand viel Interesse, möglicherweise wird es hier dazu in nächster Zeit einen Katalog geben.
Danke an alle Besucher - und besonders allen Mitarbeitern!

Sehr geehrte Besucher,
liebe Mitarbeiter am großen Erfolg!

Die Erinnerungen an dieses dritte Adventwochenende des Jahres 2008 wird uns sicher noch lange bleiben - es war einfach wunderbar, feen-, märchen-, sagen--, traum- und fabelhaft!
Unsere Besucher sparten nicht mit lobendem Kommentar, auch übers Internet erreichten uns begeisterte Zuschriften. Das zauberhafte Wasserschloss erstrahlte im Schein tausender Lichter und überall sah man gut gelaunte Menschen, auch wenn es manchmal zu Wartezeiten beim Eintritt oder beim Zugang zu den qualitativ hochwertigen Konzerten und Lesungen kam. Man kann fast glauben, es ist gelungen, vielen Menschen Weihnachtsfrieden - oder zumindest ein paar Stunden Freude zu bereiten! Und das war ja auch das Ziel der ganzen Arbeit! Nebenbei wollen wir gern zugeben, dass auch wir uns mit diesem wunderschönen Fest viel Freude bereitet haben!
Eine fast unüberschaubare Zahl freiwilliger und unentgeltlicher Mitarbeiter haben das alles möglich gemacht, seit Wochen wurde intensiv an den Vorbereitungen gearbeitet, besonders die "Jungpensionisten" und die Männer der Feuerwehr standen im Vordergrund - und unsere Frauen werkten (wie fast immer) im Hintergrund. Natürlich dürfen wir eines nicht vergessen - ohne das Juwel unseres Wasserschlosses und die Bereitschaft der Besitzerfamilie und deren Engagement hätte dieses prächtige Ereignis nicht stattfinden können! Danke dafür!


2007


Rätselwandertag
Labestelle Bogenschießen
Die erste Strophe Die ersten im Ziel

Am Samstag, dem 15. September 2007 fand bei gutem Wanderwetter der erste Familien - Rätselwandertag statt, gemeinsam veranstaltet von Dorferneuerung Kirchstetten und Verein der Freunde Totzenbachs. Mehr als 100 Personen erwanderten ein stück unserer Heimat und wurden durch mehr oder weniger knifflige Fragen und ein paar Geschicklichkeitsbewerbe herausgefordert. Hier im Anschluß zum "Nachspielen" noch einmal alle Rätselfragen und Lösungen.

Wir glauben, dass diese Veranstaltung sehr erfolgreich war, 62 Erwachsene und 48 Kinder haben fast alle Fragen richtig beantwortet und die Geschicklichkeitsbewerbe machten sicher Spaß! Danke an Alle, die mitgeholfen bahen - im Besonderen auch an die Stifter der schönen Preise: Volksbank, ÖBB und NÖN.


Dichterlesung anläßlich 100. Geburtstag W.H.Auden

Eigentlich keine Totzenbacher Angelegenheit - aber nachdem es kein passenderes Forum gibt und die Sache meiner Meinung nach wirklich wert ist, festgehalten zu werden:

"Where is Auden looking from?"


Unter diesem Titel fand am Samstag, dem 16. Juni 2007 eine Vortragsreihe und Dichterlesung anlässlich des 100. Geburtstages dieses großen englischen Dichters statt. Auf eine Initiative von Vizebürgermeisterin Maria Rollenitz und unter tatkräftiger Mithilfe von Andrew Singer, welcher im Rahmen des alljährlichen "Native Speekers" Programm der Böheimkirchner Hauptschule Kirchstetten kennen gelernt hatte, gelang es einen der größten englischsprachigen Literaten unserer Zeit, Glyn Maxwell einen ganzen Tag in Kirchstetten zu Gast zu haben.

Nach Vorträgen und Lesungen, gehalten von Andrew Singer und Glyn Maxwell ging es dann ins Audenhaus, wo Werke vorgetragen wurden, welche zum Teil in genau diesem Haus in den Jahren 1958 bis 1973 entstanden sind. Glyn Maxwell war sehr beeindruckt und bezeichnete das Haus als eines der bedeutendsten für die englische Literatur des vergangenen Jahrhunderts. Die Vortragenden konnten in lebendiger Weise Auden's Werk und Person als einen großen Menschenfreund und Vorkämpfer einer über-nationalen Idee verständlich machen. Er wurde bereits zu Lebzeiten als "trans-altlanischer Goethe" bezeichnet. Auden bewohnte sein Haus in Hinterholz 6 jeden Sommer seiner letzten 15 Lebensjahre. Er starb 1973 in Wien und wurde auf seinen Wunsch hin in Kirchstetten begraben. Von seinen persönlichen Begegnungen mit W.H. Auden erzählte auch der Neulengbacher Paul Vetricek, ehemals Dramaturg an der Oper und Marcel Pravy's Rechercheur.

Das Audenhaus kann nach Voranmeldung (Tel. 02743/8206) besichtigt werden.
Andrew Singer Glyn Maxwell Paul Vetricek


Frühling in der Dorfschmiede, 1. Mai 2007

Bei schönem, wenn auch etwas kühlem Wetter wurde die diesjährige Frühlingsveranstaltung im Dorfmuseum wieder ein großer Erfolg! Die sich ständig verjüngende Trachtenmusik Kirchstetten begeisterte uns mit ihrem Frühschoppen unter dem Jung-Kapellmeister Stefan Mandl, den leider erkrankten bewährten Schmied vertrat Gerhard Koch mit großem Können und Engagement. Gerhard Koch war auch schon 1980 Branntweiner's "Lehrbub" gewesen. Die Mostprämierung mußte heuer leider ausfallen, im letzten Herbst hatte es in unserer Gegend fast keine Mostbirnen gegeben. "Hoflieferant" Horst Kopetzky hatte seine Rohstoffe bis Wilhelmsburg zukaufen müssen - was aber der gewohnten Qualität keine Abbruch getan hat! Die vielbeachtete Ausstellung über das bisher 35-jährige Wirken des Vereins der Freunde Totzenbachs führte uns zurück zu den legendären Großveranstaltungen, zeigte aber auch das ständige Arbeiten dieser Organisation im Dienste der Gemeinschaft.

(Foto Dipl.-Ing. Rudolf Preymann - Ur-Urenkel des Totzenbacher Schulmeisters von 1793-1797)


Höhersteigen im Karakorum


Foto: Margit und Helmut Seidl, KKK Präsident und Künstler Karl Mayerhofer, Vereinsobmann Franz Hofbauer und Kassier und Neffe des Berghelden Werner Seidl.

Am 13. April 2007 hatten wir die Gelegenheit, einen wunderbaren Diavortrag vom 8000er Bezwinger Helmut Seidl zu sehen. Gekonnt fotografierte Bilder vom grünen Industal, den endlosen Gletschermoränen und dem ewigen Eis in der sauerstoffarmen Höhe. Besonders beeindruckt hat die unglaubliche Disziplin, kaum 100 Höhenmeter vor dem Gipfel des 7027m hohen Spantik zu kapititulieren! Ein paar jahre später dann die große Enschädigung: Als Erster bei der Jubiläumsexpedition am Gasherbrum II auf 8035m! Vielen Dank für diesen schönen Abend!


Das war das
"Gschnas der guten Laune"
am 16. Februar 2007!


2006



Nach zwei Brainstormingstagen, welche unser professioneller Management-Coach Dr. Peter Hoffmann in dankenswerter und souveräner Weise geleitet hatte, kam heuer wieder ein wenig Aufbruchstimmung in das in den Jahren ermüdetet Vereinsleben. Die Erkenntnisse der beiden Veranstaltungen gingen nun auch in eine modernisierte Form der Satzungen ein. War 1971 noch die Förderung des Fremdenverkehrs ein hochrangiges Ziel, so wurden jetzt als Schwerpunkt die

in die Satzungen aufgenommen. Eine Fragebogenaktion im Frühjahr hatte auch diese Ziele ergeben.

Selbstverständlich wurde der 1. Mai wieder mit dem nun schon traditionellen "Frühling in der Dorfschmiede" begangen. Die Mostverkostung ergab wenig Überraschendes: Das Produkt vom Schankmostlieferanten Horts Kopetzky schmeckte am besten.

Auch 2006 wurde wieder mit der Dorfgemeinschaft Doppel das Sonnwendfeuer am Kogel bei wunderbarem Wetter veranstaltet.

Als erste zusätzliche Veranstaltung, den Zielen der Satzungen dienend, gab es am 23. September einen Familienradwandertag nach Kasten mit Abschluß bei Würstel und Hüpfburg in Totzenbach. Zu diesem Zweck wurden nun auch Leibchen mit dem Vereinslogo an die teilnehmenden Kinder gratis verteilt, Erwachsene konnten ebensolche Polo-Hemden zu einem subventionierten Preis erstehen. Mit über 50 Teilnehmern war diese Veranstaltung trotz unsicherer Wetterlage erfolgreich.

Am Freitag, dem 27. Oktober fand die Generalversammlung des Vereins der Freunde Totzenbachs in der Festhalle des Wasserschlosses Totzenbach statt. Nach dem Tätigkeitsbericht des Obmannes Franz Hofbauer und einer kurzen Präsentation der Ergebnisse der Fragebogenaktion wurden Neuwahlen abgehalten.
Nachdem schon in kurzer Zeit eine große Veranstaltung stattfinden wird, setzte man auf bewährte Kräfte und kürte wieder Franz Hofbauer zum Obmann, Leo Rollenitz zum Stellvertreter, Dir. Christa Sehnal und Ingrid Rabel zu Schriftführern, sowie Hedwig Brückl und Werner Seidl zum Kassier. Werner Seidl ist der einzige Neue im Bunde, er vertritt damit erstmals das Bruckfeld auch im Vorstand. Zum Aufsichtsratsvorsitzenden wird Mag. Herbert Berger, der Schlossbesitzer, Gastwirt Christoph Gnasmüller und Johann Würfel komplettieren dieses Gremium.

Wir sind der Familie Berger sehr dankbar, diese Veranstaltung im wunderschönen Ambiente des Schlosses abhalten zu dürfen - und natürlich auch die grosse Adventveranstaltung dann einen Woche vor Weihnachten.

Die Vorbereitung dieses großen Festes war dann auch der Hauptteil der Generalversammlung. Es existieren schon viele Ideen - aber wir brauchen noch jede Menge Mithelfer und es wird bis dahin noch sehr viel geschehen müssen!

Nun ist auch das vorbei: Wir haben wieder Totzenbacher Geschichte geschrieben und eine äußerst erfolgreiche Veranstaltung am 3. Adventwochenende namens

"Vorweihnacht im Schloss Totzenbach"
abgewickelt. Wir hatten den Ehrgeiz uns von den überhand genommenen und zu Tode kommerzialisierten Adventmärkten zu unterscheiden - und das Konzept ging tatsächlich voll auf! Wenige, und nur hochwertige Verkaufsstände, aber viel zu Schauen, Hören, Riechen und Genießen!
Dieses Erfolgsrezept wäre natürlich ohne Fam. Berger's großartiges Engagement nicht möglich gewesen! Aber erzählen wir erst einmal der Reihe nach:
Als wir beim Adventkonzert des Kirchenchores 2005 ins Schloss durften, hatte uns die Besitzerfamilie schon mit wunderschön geschmückten Hof, Festhalle und Keller überrascht - und so entstand damals dort und da ein gewisser Hintergedanke... Ein in die Steiermark "ausgewanderter" Alt-Totzenbacher, Alois Steinböck bot uns an, die Werke seines Krippenbauvereines auszustellen - er hatte eine Einladung für 2006 nach Lilienfeld und da konnte man leicht auch Totzenbach anschließen. Und wo wäre das geeigneter als im stimmungvollen Schloss?
Um eine richtige Veranstaltung daraus zu machen bedurfte es noch einiger Ideen - das Konzept war von Anfang an ausgelegt, den Besucher möglichst viel Weihnachstsstimmung - und natürlich die Schönheiten von Dorf und Schloss zu vermitteln. Wir erhielten auch noch die Gelegenheit, den Weg rund um den Schlossteich zu besichtigen - und waren begeistert von dieser Parklandschaft mitten im Dorf und den wunderschönen Ausblicken auf diesem Rundwanderweg! Jetzt gabs also schon verschiedene Orte und einen Termin, nämlich das 3. Adventwochenende, das letzte vor dem Weihnachstfest. Früher ging es nicht, weil die Krippen erst da zur Verfügung standen - aber wir wollten ja bewußt keinen Kommerz, als kein Problem, wenn die Besucher vielfach schon anderswo eingekauft hatten.
Im Frühherbst wurden die Ideen schon konkreter und man bildete eine Gruppe von Mithelfern, die jetzt jeden Freitag zu einer Sitzung zusammenkamen und die Planung starteten. Ein eigener Ausschuß übernahm die Werbung und da kam uns ein grosser Zufall zugute: Im Jänner 2005 hatte ein Hubschrauber wunderschöne Luftbilder von Totzenbach aufgenommen und nach etlichem Verhandeln gelang es mir, zwei davon in digitaler Form zu erstehen. Die Qualität dieser Bilder ist ganz ausgezeichnet und eine 50x70 Vergrößerung wurde sofort auch angekauft und hängt seither im Gemeindehaus in Kirchstetten. Ich spielte ein wenig herum und im September gabs bereits einen Logo-Entwurf für unser Vorhaben: Das Luftbild, stark abgeschwächt als Hintergrund, das Schloss aus dem Nebel hervortretend und mit einer goldenen Masche eingefasst. Dazu goldene Schrift, ein wenig plastisch herausgehoben - mir gefiel es und auch die Kollegen/innen im Vereinsvorstand und Ausschuß stimmten zu, sogar die Fachleute im Werbegremium konnten sich damit anfreunden - und so hatten wir schon das "Corporate Identity" für unser Vorhaben und gedruckt in Farbe auf hochwertigem Papier konnte man schon ein wenig die Qualität der Veranstaltung vorausahnen.
Wie das halt so ist in Totzenbach - einmal losgetreten, überschlugen sich gleich die Ideen. Es war jetzt bereits klar, das wird was Größeres und daher traten als Veranstalter in bewährter Weise Verein, Feuerwehr und Pfarre auf - den allfälligen Reingewinn widmeten wir einer höchst fälligen Renovierung unseres Gemeinschafts- Feuerwehrhauses.
Herr Mag. Berger wünschte sich einen Weihnachtsbaum mitten im Teich - und die technisch versierten Burschen der Feuerwehr nahmen diese Herausforderung an - und wochenlang wurden alle theoretischen Möglichkeiten gewissenhaft Abend für Abend im Gasthaus durchgedacht - selbstverständlich nicht ohne erheblichem Bier- und Weinkonsum! Ein passender, fast 7m hoher, sehr schön gewachsener Baum wurde auch lokalisiert - er war der Frau Direktor in ihrem Gemüsegarten in Kirchstetten zu groß gewachsen.
Der Weg rund um den Teich hatte es uns besonders angetan! Da galt es gefährlich abschüssige Stellen abzusichern und verschiedene Attraktionen den Weg entlang zu kreieren. Auch Kirche, Schule, Schulallee und Schlossplatz sollten einbezogen werden - erste Ideen betrafen sogar das ganze Dorf bis zur alten Schmiede! Ernsthaft los ging es nun kaum 2 Monate vor dem Termin! Es mussten viele Stände beschafft werden - besonders auch hier haben die Männer der Feuerwehr mit ihren vielen Beziehungen zu anderen Organisationen sehr erfolgreich geholfen.
Das Ergebnis aller dieser Bemühungen - und da sind besonders auch unsere "Jungpensionisten" zu nennen, die viele Freizeitstunden für uns investiert haben - war jedenfalls ganz grandios und das Echo aller Besucher war überwältigend positiv! Etwa 3500 zahlende - und sehr zufriedene Besucher an 1 1/2 Tagen sind sehr viel für unser kleines Dorf! Durch die Vielzahl der Attraktionen kam es jedoch nie zu Menschenansammlungen, es war wirklich sehr stimmungsvoll und gemütlich. Ein hörenswertes Kulturprogramm startete am Samstag um 14 Uhr und jede Stunde gabs bis Sonntag abend Konzerte, Lesungen, Krippenspiel oder Turmblasen, teilweise aus dem Boot am Teich! Wir hatten bewusst keine Beschallung aus der Konserve, nur die Konzerte wurden live aus Kirche und Schloss ins Dorf übertragen.
Im Folgenden versuche ich mit einem Spaziergeng die wichtigsten der gebotenen Attraktionen aufzuzaählen: Man kann also schon sagen, es wurde für die 3 Euro einiges geboten und es gab auch keine Klagen in dieser Richtung! Ohne das Abiente des wunderschönen Wasserschlosses, des Dorfangers mit der Sculallee wäre das alles natürlich unmöglich gewesen und Totzenbach würd sich nicht von den vielen anderen Dörfern unterscheiden. Aber ich glaube, dass wir diese Auszeichnung unseres Dorfes auch verdienen und mit solchen Veranstaltungen selbst große Freude habe, den Besuchern schöne Stunden bereiten - und nicht zuletzt - für Integration und ein gutes Miteinander aller Bewohner, welche hier mithelfen, sorgen. Und zu tun gabs genug in diesen Tagen der Vorbereiteung und beim Fest selbst! Allein nahezu unzählige Stromanschlüsse mussten hergestellt werden, viele hundert Scheinwerfer und kleine Lämpchen erhellten das ganze Areal! Und auch die Backöfen und Warmhaltetöpfe für Punsch etc. hatten einige Kilowatt an Anschlußwert.
Totzdem wir leider auf den ersehnten Schnee verzichten mußten, war es ein wunderschönes Adventwochenende, von dem noch Jahre gesprochen werden wird!


Zur Erinnerung an das große Fest am 16. und 17. Dezember können Sie hier den
Totzenbacher Stimmungspfad 2006 virtuell noch einmal gehen! Wir haben einige Fotos und alle Originaltexte für Sie zusammengefasst und wünschen einen stimmungsvollen Spaziergang rund um das Wasserschloss.

Die Mostproduzenten Am Montag, dem 1. Mai 2006 fand der "Frühling in der Dorfschmiede" statt. Es war, nach all dem vielen Regen der Tage zuvor, wirklich ein Frühlingstag und die nun schon traditionelle Veranstaltung auch ein voller Erfolg! Die Küchendamen Sieben fleissige Damen in der Küche sorgten für unser leibliches Wohl und der Schankmost - später auch als Sieger durch die Publikumsverkostung gekürt, schmeckten allen Besuchern. Im Bild oben die Mostproduzenten, die sich den Bewertungen stellten und durch Urkunden ausgezeicheten wurden. Leopold Feyertag und Julius Schleifer konnten die chemische Qualität dieses Naturgeränkes nach ihren Analysen feststellen - und die Mühlbauer Buam aus Laaben sorgten musikalisch für gute Stimmung. Jupp's Bilder Dieses Jahr stellte Josef Frühauf eine Auswahl seiner Aquarelle zur Verfügung, seine Werke passten hervorragend in das Museumsambiente in welchem sich die Besucher auch immer sehr wohl fühlen. Die Sammlung wächst ständig, und wir müssen uns schon Möglichkeiten eriner Erweiterung überlegen.

Ein herzlicher Dank an die vielen freiwilligen Mitarbeiter!


2005


Beim

Sonnwendfeuer

am Dopplinger Kogel am Samstag, dem 26. Juni 2005 hatten wir sehr viel Glück mit dem Wetter!
Männerchor und eine kleine Auswahl vom Kirchchor sorgte für Stimmung und die Elite der Blasmusik überraschte uns mit ihren Darbietungen beim Feuer und auch beim gemütlichen Zusammensein in Josef Weinzettl's Halle (dem wir herzlich danken, dass er diese Arbeit auf sich nimmt!). Die Dorfgemeinschaft hatte wie immer alles bestens organisiert.


Älteres


Frühling in der Dorfschmiede, 1. Mai 2004


Mit großem Wetterglück und bester Stimmung wurde der heurige "Frühling in der Dorfschmiede" ein großer Erfolg! Die Mostverkostuing kürte wieder unseren Schankmost Lieferanten Horst Kopetzky zum Sieger, dicht gefolgt von Julius Schleifer und als Überraschungs-Außenseiter Toni Gößwein!

Am Samstag, dem 17. April haben sich dankenswerter Weise doch wieder eine Anzahl Freiwilliger zusammengefunden, um beim großen Gemeinde-Frühjahrsputz mitzumachen. In drei Stunden war es möglich, daß die Straßenränder und Bachbetten von allerlei Müll beseitigt wurden. Insgesamt wurden 50 volle Müllsäcke dem Gameindebauhof übergeben. Danke für diese Initiative an den Umwelt-Gemeinderat Horsak, an Bürgermeister Dill, welcher auch persönlich mit seiner Gatting mithalf - und vor Allem den Gruppen der Jugendfeuerwehren! Die Helfer wurden anschließend zu einer Jause geladen und kehrten mit dem guten Gefühl heim, unsere Dörfer wieder ein wenig verschönert zu haben.


Der Verein der Freunde Totzenbachs hielt Sonntag, dem 14. März seine Generalversammling ab. Als Einleitung begrüßte Obmann Franz Hofbauer die Mitglieder und Gäste, besonders Herrn Bürgermeister Johann Dill, Frau Vizebürgermeister Maria Rollenitz und den Umweltgemeindrat, Herrn Paul Horsak.

Ausgesprochen interessant gestaltete sich dann der Vortrag des Referenten der Umweltberatung Niederösterreich, Herrn Gamerith, welcher in Begleitung von Frau Wegscheider gekommen war und wunderschöne Dias über seinen Naturgarten zeigte. Er führte aus, dass es auch ohne Kunstdünger und Spritzmittel geht, wenn die richtigen, bodenständigen Pflanzen gewählt werden, und es auch viel weniger Aufwand und Arbeit kostet, sein kleines privates "Paradies" zu pflegen. Wichtig ist die Rücksichtnahme auf die Gesamtheit des Biotops und viele früher als "Schädlinge" bezeichnete Organismen sind als Teil der Nahrungskette wichtig, um die Natur im Einklang und den Garten gesund und schön zu halten. Nach diesem interessanten Programmpunkt wurde vom Obmann Rückblick auf das vergangene, 31. Vereinsjahr gehalten. Die im Kassenbericht ausgewiesenen Ausgaben kamen zur Gänze der Allgemeinheit zugute, so wurden beispielsweise zahlreiche Wanderwege saniert, beim Dorfmuseum "Alte Schmiede" konnte ein Zaun errichtet werden und neben Pflege und Anlage von Blumen- und Sträucherbeeten wurde auch mit der Verjüngung der Birnbäume auf der Schulallee begonnen.

Der Ausblick auf das nächste Vereinsjahr brachte als Schwerpunkt die Anlage des "Clementinumweges", welcher für Spaziergänger und Kranke das neu erbaute Clemtinum im Bruckhof mit dem Ort Totzebach verbinden wird. Die nächste Veranstaltung ist der "Frühling in der Dorfschmiede", welcher wie alljährlich wieder am 1. Mai mit einer Ausstellung und der nun schon traditionellen Mostverkostung stattfinden wird. Auch beim geplanten Spatenstich für die Umbauarbeiten bei der Totzenbacher Volksschule soll es Aktivitäten geben - dem 100 Jahr Jubiläum der Schulalle soll bei dieser Gelegenheit gedacht werden.

Abschließend bedankte sich der Obmann bei allen freiwilligen Helfern, welche viele Stunden an Arbeit opferten, ohne diese Idealisten könnte eine Dorfgemeinschaft nicht funktionieren. Glücklicherweise kann in Totzenbach vieles noch geschaffen und gepflegt werden, wo andere Gemeinden schon bezahlte Kräfte einsetzten müssen.


Klassentreffen


Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren waren sie die Taferlklassler. Am Samstag, dem 13. September 2003 gabs ein Wiedersehen in der altehrwürdigen Totzenbacher Volksschule für die Schulanfänger des Jahres 1953. 10 von 12 kamen und hatten einen gemütlichen Nachmittag im Dorf, welches sich inzwischen sehr herausgemausert hat. Alte Geschichten, Schulstreiche und Sonstiges wurden erörtert, der harte Kern hatte noch bis fast 2 Uhr morgens Gesprächsstoff beim Teddy Bär'n.

15. September 2002: Erntedankfest für den Pfarrverband. Die Messe wurde noch wegen des unbeständigen Wetters in der Kirche gesungen, bevor wir zur Segnung von Speisen und Schloß in den wunderschönen Schloßhof übersiedelten. Die neuen Besitzer hatten anschließend alle Anwesenden zur Stärkung geladen und sich auf diese Weise der Ortsbevölkerung vorgestellt. Der Tullnerfelder Bäerinnenchor gab als Gast des Totzenbacher Männerchors ein Matinee, nachdem die Damen schon der der "Dürnsteiner Mundartmesse" tatkräftig unserem Kirchenchor ausgeholfen hatte.


8. September 2002: Turnier aus dem Schloß Totzenbach
ORF - Radio Niederösterreich
Herrliches Spätsommerwetter begrüßte unsere Gäste an diesem Tag! Neben den ca. 90 Personen, welche durch Zählkarten privilegiert in der wunderschön geschmückten Eingangshalle den verbalen Schlagabtausch live mitverfolgen durfen, konnten dies noch ca. 70 weitere Gäste auf einer Videowand im eben fertig restaurierten Schloßkeller.
Die bekannt schlagfertigen Kontrahenden Peter Rapp und Dieter Chmelar lieferten sich eine würdige Schlacht, bei der sie sogar ihr (eher fragwürdiges) Talent zum Singen unter Frage stellen mußten.



Am selben Tag gabs in Ossarn bei Herzogenburg ein Seifenkistelrennen für die Jugendfeuerwehren des Bezirks. Von der sehr erfolgreichen Teilnahme der Totzenbacher auf der Chronikseite der Jugendfeuerwehr.


Herrliches Wetter, guten Besuch, eine 'klasse Musi' - und letztlich einen ordentlichen Reingewinn brachte unser 4. Schmittenfestl am 25. August. Vielen Dank allen Mitarbeitern, Besuchern und Spendern. Der Reingewinn inklusive Spenden geht diesmal an die Opfer der jüngsten Hochwasserkatastrophe. Bei dieser Gelegenheit gabs zum ersten Mal auch die Möglichkeit, den Dachboden mit vielen neuen Ausstellungsstücken zu besichtigen. Trotz enormer Hitze haben es ein paar wackere Mitkämpfer in den letzten Wochen fertiggebracht, den Holzfußboden im Dachgeschoß fertigzustellen.


Sonntag, 19. August 2002, 3. Schmittenfestl
30 Jahre Verein der Freunde Totzenbachs

neue Schank und neuer Schankmeister Trotz des extrem heißen Sommerwetters wurde die Ausschank unter der Führung des neuen Schankmeisters Kurt Horvath jederzeit dem Ansturm Herr! Besonderer Renner war der g'spritzte Most vom Stammlieferanten Horst Kopetzky.
Auch die Küchenchefin hat sich verjüngt und Bettina Gruber verköstigte uns mit ihrem Team ganz vorzüglich mit bodenständigen Schmankerl und hat damit sehr erfolgreich eine hoffentlich lange Karriere in dieser Funktion begonnen.

Christine an der beliebten Stoßbudel Keglerglück an der 'russischen'Der lustige Bewerb des Schmittenspieles war ein großer Erfolg und wir danken allen Ideenlieferanten und Mitwirkenden, ganz besonders aber dem "Alt-Totzenbacher" Fritz Steinbrecher, der immer wieder mit nie versiegender Kreativität und gehörigem Einsatz unsere Veranstaltungen aufputzt! Ein anderer Alt-Totzenbacher, Gottfried Sehnal wurde mit nahrhaften Dingen aus Keller und Küche aufgewogen, die eigentliche Siegerin, seine Nichte hätte zu viel der guten Sachen übrig gelassen! Gottfried Sehnal wird aufgewogen


Zum 30. Gründungsjubiläum wurde ein Bergahorn vor der Schmiede gepflanzt und auf die bisherigen Leistungen des Vereins hingewiesen. Klar, daß unsere beiden Schmiedmeister, die auch noch diesen Gedenkbaum zu pflanzen hatten, noch mehr in der Hitze standen, als die anderen Mitwirkenden. der Jubiläumsbaum, ein Bergahorn wurde gepflanzt