Fuchsberg

Eigentlich ist Fuchsberg nicht einmal eine eigene "Katastralgemeinde", sondern ein Ortsteil von Totzenbach. Historisches ist seit Kortan überliefert und ich hab 1997 zum Dorffest, wo die renovierte Kapelle geweiht wurde, das Wichtigste zusammengestellt:
Fuchsberger KapelleDaten zur Segnung der neu renovierten Ortskapelle (1997)

Im Jahr 1992, zum 100. Geburtstag Josef Weinhebers fand sich im Architekten Philipp Basilides ein Sponsor, welcher unbedingt den berühmten Marterlspruch "in die Tat" umsetzen wollte. Nach längeren Diskussionen wurde dann der bewährte Kirchstettner Kulissen- und Bedarfsmaler Friedrich Pannagl beauftragt, dieses Kunstwerk der Volksfrömmigkeit mit dem entsprechenden Bild + Text auszustatten. Die Sache gelang vortrefflich und seither ziert die Fuchsbergerstraße (gegenüber dem "kleinen" Reithof, Totzenbach 33) das berühmte Marterl - ohne daß es dort einen bekannten tragischen Vorfall gegeben hätte!
WeinhebermarterlWeinhebermarterl auf der Fuchsbergerstraße


Aktuelles und vergangene Ereignisse im laufenden Jahr



2013

Unsere große Anerkennung für die Nachbarn in Fuchsberg!

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weitere Vorkommnisse
aufgeschrieben ab Spätsommer/Herbst 2000.
Wenn Sie die Ereignisse chronologisch lesen wollen, so fangen Sie bitte bei der Überschrift des Jahres 2000 an. Das Laufende Jahr und Aktuelles finden Sie am Seitenbeginn - das ist zur raschen Orientierung praktischer.

2000

Die frischgewählte Frau Vizebürgermeister(in) *) erhielt im Jubeljahr 2000 einen Maibaum. Beim Umschneiden, wo alles weniger überraschend stattfinden sollte und daher etliche Fotos entstehen sollten - war dann leider die Digitalkamera kaputt.

*) ich weiß nicht, wie man das heutzutage Hinsicht richtig schreiben soll!


Die Fuchsberger feiern sehr gern und so hat sich das "Fuchsberger-Fest" seit Jahren etabliert. Diese Veranstaltung wird nicht unbedingt regelmäßig, aber doch immer wieder veranstaltet und zwar von verschiedenen Häusern. Manche Mitbewohner - wir Fuchsberger sind natürlich großzügig und nehmen auch die Totzenbacher der Fuchsbergerstraße und die neu so genannte "Waldrandsiedlung" mit dazu - würde ich ohne diese Festlichkeiten wohl gar nicht kennen.
Am 2. September 2000 war von wegen der runden Jahreszahl und nachdem wir schon 20 Jahre hier wohnen ein "Jubiläumsfest" im Garten des Hauses Nr. 7 veranstaltet.
 

Knapp eine Woche nach diesem Fest gabs schon wieder erfreuliches in Fuchsberg: Klaudia Schönfelder, die Tochter der Fuchsbergerin Hilda Steinberger, und Christian Kogler heirateten - und - Nomen est Omen - man tat den standesamtlichen Teil am 9.9.2000 um 9 Uhr am Kogel zwischen Doppel und Senning. Die beiden hatten die alten Häuser Nummer 6 und 10 weggerissen und eine neue Nummer 10 gebaut. Die alte Hausnummer ziert jetzt das neue Haus. Der Vorabend gehörte wieder den Dorfleuten, welche dem jungen Paar einen Schwibbogen setzten.
 


Mit Bäumen hat Sie es offensichtlich, unsere Lokalpolitikerin: Zum runden Geburtstag haben Ihr die Kollegen von der Gemeinderatsfraktion Angang Dezember eine "gute Luise" gesetzt.


2001

Die heiligen drei Könige kamen 2001 schon am 5. Jänner in jedes Haus.


14. September 2001

Das heurige Fuchsbergerfest fand im Hause Fuchsberg 1, bei Fam. Friedrich und Maria Hayden statt. Natürlich war bestens für die Gäste gesorgt - zwei Zelte machten uns vom Wetter unabhänging, welches aber den ganzen Tag durchhielt. Abends (genauer gesagt nachts) wurde es dann schon empfindlich kühl, aber den letzten verbliebenen Gästen machte das gar nichts aus, die Stimmung war ausgezeichnet! Josef Frühauf, Jungpensionist und Stimmungskanone des Abends unterhielt uns in seiner bewährten Art bis fast Mitternacht.

2002

2002 begann im Dorf gleich mir einem "Hunderter" - allerdings mußten schon zwei zusammenhelfen. Dafür kriegten sie auch eine (Stroh-) Torte mit 50 Kerzen, welche sie dann auch brav ausbliesen (der Wind hat ein wenig geholfen).


Grad komm ich von einem besonderen Fest: Unsere Maria Hayden ist 60! Zumindest wird es so behauptet, glauben kann man es ja nicht, wenn man ihre Agilität sieht! Die Fuchsberger Dorfgemeinschaft hat ihr heute abend (7. März 2002) ein Ständchen gesungen und der Kahri Willi hat dann extra Selbstgedichtetes vorgetragen. Daß wir nachher gut verköstigt wurden versteht sich von selbst - nicht umsonst war das Haus Fuchsberg 1 einst einmal ein Wirtshaus. Die Jubilarin hat uns in der Vergangenheit schon viel Freude bereitet - sie war es hauptsächlich, welche zum Gelingen der großen Totzenbacher Feste beigetragen hat. Ihr Gatte, der Fritz war heute ein wenig "schmähstad" - ein gestriger "Bären"-Ausflug hat noch ein wenig nachgewirkt ("i håb gestern eh gnua gsuffa").
Inzwischen hat unsere Jungpensionistin "Walking" entdeckt und zieht damit auch andere Dorfbewohner von Wirtshaus zu Wirtshaus mit - eine echt aktive Belebung des regionalen Fremdenverkehrs! Natürlich wird sie auch beim großen heurigen Fest anläßlich der 110 Jahre FF Totzenbach wieder eine tragende Rolle spielen! Überhaupt - Fuchsberg ohne unsere Maria wäre nicht das, was es heute ist - ob es um die legendären Fuchsberger-Feste geht oder die Kapellenrenovierung, das Herbergsuchen im Advent - sie ist es, welche die Dorfgemeinschaft zusammenbringt und immer wieder Ideen hat! Dafür danken wir ganz herzlich und schließen uns den Glückwünschen sehr gerne an.


Hoher Besuch am 14. April 2002 in Fuchsberg:


Anläßlich der Pfarrvisitation besuchte Weihbischof Heinrich Fasching die festlich geschmückte Kapelle und fand auch Zeit für ein paar persönliche Worte mit vielen Fuchsbergern.

In den Weihnachtsferien 2002/2003 warteten wir vergeblich auf Schnee. Zwar reichte es, daß die Gegend zum heiligen Abend ein wenig "angezuckert" war, aber der "große" Schee kam erst genau zm Ende der Ferien!

Natürlich kamen die drei heiligen Könige wieder pünktlich um ihre traditionelle Segensinschrift

20 - C + M + B - 03
an den Türstöcken anzubringen.

Meistens glauben wir heute, es handelt sich um das "Monogramm" von Caspar, Melchior und Balthasar, der überlieferten Namen dieser 3 Weisen. Ich hab eine Text im Web ausgegraben, der uns eine glaubwürdigere Deutung sagt:
Noch heute weit verbreitet ist in der katholischen Kirche der Brauch der von Haus zu Haus ziehenden Sternsinger, die um eine Gabe bitten und das Haus segnen, wobei die jeweilige Jahreszahl und die Initialen C + M + B an die Haustür geschrieben werden. Das Sternsingen wurde im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich vermerkt und war bald schon sehr verbreitet. Zunächst wurde ein Kreuz auf die Türen gemalt, daraus entwickelten sich der Haussegen "C + M + B", "Christus Mansionem Benedicat", "Christus segne das Haus", welcher das Böse abhalten soll.


3 Könige 2005
Auch die Weihnachtsferien 2004/2005 sind bald vorbei, wenn die hl. drei Könige kommen!
Wieder einmal kein Schnee, warmes Wetter und ein unglaublicher Sonnenuntergang an diesem 5. Jänner!
Fuchsberg in der Abendsonne



Freitag, 3. Juli 2009:

Maria und Willi Kahri feiern goldene Hochzeit!

Genau am Vorabend des 50. Jahrestages fanden sich einige Fuchsberger ein und überraschten das Jubelpaar mit einem Schwibbogen. Der Regen, der bei dieser Aktion, wie überhaupt in diesem Jahr im Juni fast täglich in überreichen Ausmaß stattfand, konnte die wackere Schar nicht abhalten - und gar so überraschend dürfte die Aktion dann doch nicht gewesen sien - es stand eine mehr als reichliche Jause zur Verfügung und damit genug Gelegenheit, abzutrocknen (nicht innerlich!) und die Dorfgemeinschaft zu pflegen. Wir wünschen dem Jubelpaar, welches 6 Kinder zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft großgezogen hat, noch viele Jahre in guter Gesundheit!


Natürlich gab es auch 2009 ein Fuchsberger Fest! Am Samstag, dem 15. August feierten wir bei herrlichem Wetter bis tief in die Nacht! Auch wenn man im Dorf nebeneinander wohnt, trifft man sich doch nur sehr selten, solange man noch täglich zur Arbeit muss. Das Dorffest ist so eine gute Gelegenheit für ausgiebige Gespäche mit den Nachbarn. Seit vielen Jahren hat es sich nun schon etabliert, dass wir auf dem Umkehrplatz ganz am Ende der Waldsiedlung 2 Partyzelte aufstellen und Bratwurst und Koteletts grillen. Selbstverständlich sind die Damen dabei auch emsig bemüht, selst gebackenes in reichlichem Maße anzubieten - die Männer hingegen sorgen für nicht zum Versiegen bringende Quellen aus Bier und Wein. Bei dieser Gelegenheit werden auch die runden Jubiläen des Jahres gefeiert und neben Maria und Willi Kahri's Goldener war heuer unter Anderem auch Hermine Gruber mit ihrem 60er dran. Im Herbst feierte sie auch mit dem Kirchenchor. Hoffentlich besteht diese Tradition des Dorffestes noch lange!


Ein paar Bilder vom Fuchsbergerfest 2010


Kommen da nicht Erinnerungen an ein berühmtes
gallisches Dorf zur Römerzeit in den Sinn?
... nur Wildschweine gabs diesmal nicht und wir
haben auch keinen Musiker an den Baum
gebunden - der wurde nur zum Würstelbraten
zweckentfremdet!
Obwohl wir heuer sehr spät im Jahr dran waren (11. September), hatten wir großes Glück mit dem Wetter! Besonders die Familie Pflüger hatte diesmal viel Arbeit mit den Vorbereitungen, natürlich auch die "Jungpensionisten", welche die bewährten Zelte, Tische und Bänke aufstellten - und Sonntags 9 Uhr schon wieder alles säuberlichst geräumt hatten! Vielen Dank auch an Fam. Preyler, welche uns seit vielen Jahren Haus und Umkehrplatz zur Verfügung stellt.

Dieses Fest ist für unsere Dorfgemeinschaft ganz wichtig und für einige, welche im täglichen Berufsleben stehen, fast die einzige Gelegenheit im Jahr, sich mit den übrigen Dorfbewohnern zu unterhalten! Hoffen wir, dass diese Tradition weiter gepflegt wird!


Die heiligen 3 Könige kamen auch im Jänner 2010 wieder pünktlich ins Haus.

Wunderschönes Frühlingswetter am Ostersonntag, dem 24. April 2011!
Strahlender Sonnenschein auf die blühenden Apfel- und Birnbäume lassen eine gute Obsternte erhoffen. Nachdem es im letzten Jahr kaum Obst gegeben hat, muss heuer sogar die traditionelle Mostverkostung am 1. Mai ausfallen! Danke an die Ratscherkinder von Fuchsberg (Maria Kogler, Pauli Seyrl, Christoph Kogler), die währen der letzten Tage in der Karwoche diese alte Tradition hoch gehalten haben!



In Fuchsberg waren sie schon, die heiligen 3 Könige!
An einem sonnigen, 5° warmen 3. Jänner 2012 besuchten uns Christoph Kogler, Paul Seyrl, Marie Kogler und Carla Meindorfer


Wunderschönes Frühlingswetter am Ostersonntag, dem 24. April 2011!

Strahlender Sonnenschein auf die blühenden Apfel- und Birnbäume lassen eine gute Obsternte erhoffen. Nachdem es im letzten Jahr kaum Obst gegeben hat, muss heuer sogar die traditionelle Mostverkostung am 1. Mai ausfallen!

Danke an die Ratscherkinder von Fuchsberg (Maria Kogler, Pauli Seyrl, Christoph Kogler), die währen der letzten Tage in der Karwoche diese alte Tradition hoch gehalten haben!



2012

Die Hl. 3 Könige kamen am 3. Jänner


Unsere aktive Maria Hayden feierte im März ihren "Runden"!



Fuchsbergerfest 2012

Ein sehr heißer Samstag war dieser 28. Juli. Das Gewitter dann am Abend konnte uns dank der Zelte nicht vertreiben!


Die Organisatoren Henryette und Ferdinand Pflügler Alte Freundinnen
Kleiner Dank an die Damen Gruber für die Pflege der Ortskapelle



2013

Ein schönes Jubiläum

von Aktivisten, die sich immer wieder in besondere Weise um die Gemeinschaft verdient gemacht haben, konnte Ende Mai gefeiert werden!