
Fuchsberg
Eigentlich ist Fuchsberg nicht einmal eine eigene "Katastralgemeinde", sondern ein Ortsteil von Totzenbach.
Historisches ist seit Kortan überliefert und ich hab 1997 zum Dorffest, wo die renovierte
Kapelle geweiht wurde, das Wichtigste zusammengestellt:
Daten zur
Segnung der neu renovierten Ortskapelle (1997)
Vor einigen Jahren fand sich ein Wiener Sponsor, der unbedingt Josef Weinhebers Marterlspruch
"in die Tat" umsetzen wollte. Nach längeren Diskussionen wurde dann der bewährte Kirchstettner
Kulissen- und Bedarfsmaler Friedrich Pannagl beauftragt, dieses Kunstwerk der Volksfrömmigkeit
mit dem entsprechenden Bild + Text auszustatten. Die Sache gelang vortrefflich und seither
ziert die Fuchsbergerstraße (gegenüber dem "kleinen" Reithof, Totzenbach 33) das berühmte
Marterl - ohne daß es dort einen bekannten tragischen Vorfall gegeben hätte!
Weinhebermarterl auf der Fuchsbergerstraße
weitere Vorkommnisse
aufgeschrieben ab Spätsommer/Herbst 2000.
Wenn Sie die Ereignisse chronologisch lesen wollen, so fangen Sie bitte bei der Überschrift des Jahres 2000 an. Das Laufende Jahr und Aktuelles finden Sie am Seitenbeginn - das ist zur raschen Orientierung praktischer.
Die frischgewählte Frau Vizebürgermeister(in) *) erhielt im Jubeljahr 2000 einen Maibaum.
Beim Umschneiden, wo alles weniger überraschend stattfinden sollte und daher etliche Fotos
entstehen sollten - war dann leider die Digitalkamera kaputt.
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Die Fuchsberger feiern sehr gern und so hat sich das "Fuchsberger-Fest"
seit Jahren etabliert. Diese Veranstaltung wird nicht unbedingt regelmäßig,
aber doch immer wieder veranstaltet und zwar von verschiedenen Häusern.
Manche Mitbewohner - wir Fuchsberger sind natürlich großzügig
und nehmen auch die Totzenbacher der Fuchsbergerstraße und die neu
so genannte "Waldrandsiedlung" mit dazu - würde ich ohne diese Festlichkeiten
wohl gar nicht kennen.
Am 2. September 2000 war von wegen der runden Jahreszahl und nachdem
wir schon 20 Jahre hier wohnen ein "Jubiläumsfest" im Garten des Hauses
Nr. 7 veranstaltet.
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Knapp eine Woche nach diesem Fest gabs schon wieder erfreuliches in
Fuchsberg: Klaudia Schönfelder, die Tochter der Fuchsbergerin Hilda
Steinberger, und Christian Kogler heirateten - und - Nomen est Omen - man tat
den standesamtlichen Teil am 9.9.2000 um 9 Uhr am Kogel zwischen Doppel
und Senning. Die beiden hatten die alten Häuser Nummer 6 und 10 weggerissen
und eine neue Nummer 10 gebaut. Die alte Hausnummer ziert jetzt das neue
Haus. Der Vorabend gehörte wieder den Dorfleuten, welche dem jungen
Paar einen Schwibbogen setzten.
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Mit Bäumen hat Sie es offensichtlich, unsere Lokalpolitikerin: Zum runden Geburtstag haben
Ihr die Kollegen von der Gemeinderatsfraktion Angang Dezember eine "gute Luise" gesetzt.
Die heiligen drei Könige kamen 2001 schon am 5. Jänner in jedes Haus.
Das heurige Fuchsbergerfest fand im Hause Fuchsberg 1, bei Fam. Friedrich und Maria Hayden statt. Natürlich war bestens für die Gäste gesorgt - zwei Zelte machten uns vom Wetter unabhänging, welches aber den ganzen Tag durchhielt. Abends (genauer gesagt nachts) wurde es dann schon empfindlich kühl, aber den letzten verbliebenen Gästen machte das gar nichts aus, die Stimmung war ausgezeichnet! Josef Frühauf, Jungpensionist und Stimmungskanone des Abends unterhielt uns in seiner bewährten Art bis fast Mitternacht.
2002 begann im Dorf gleich mir einem "Hunderter" - allerdings mußten schon zwei zusammenhelfen. Dafür kriegten sie auch eine (Stroh-) Torte mit 50 Kerzen, welche sie dann auch brav ausbliesen (der Wind hat ein wenig geholfen).
Grad komm ich von einem besonderen Fest: Unsere Maria Hayden ist 60! Zumindest wird es so behauptet, glauben kann man es ja nicht, wenn man ihre Agilität sieht! Die Fuchsberger Dorfgemeinschaft hat ihr heute abend (7. März 2002) ein Ständchen gesungen und der Kahri Willi hat dann extra Selbstgedichtetes vorgetragen. Daß wir nachher gut verköstigt wurden versteht sich von selbst - nicht umsonst war das Haus Fuchsberg 1 einst einmal ein Wirtshaus. Die Jubilarin hat uns in der Vergangenheit schon viel Freude bereitet - sie war es hauptsächlich, welche zum Gelingen der großen Totzenbacher Feste beigetragen hat. Ihr Gatte, der Fritz war heute ein wenig "schmähstad" - ein gestriger "Bären"-Ausflug hat noch ein wenig nachgewirkt ("i håb gestern eh gnua gsuffa").
Inzwischen hat unsere Jungpensionistin "Walking" entdeckt und zieht damit auch andere Dorfbewohner von Wirtshaus zu Wirtshaus mit - eine echt aktive Belebung des regionalen Fremdenverkehrs! Natürlich wird sie auch beim großen heurigen Fest anläßlich der 110 Jahre FF Totzenbach wieder eine tragende Rolle spielen! Überhaupt - Fuchsberg ohne unsere Maria wäre nicht das, was es heute ist - ob es um die legendären Fuchsberger-Feste geht oder die Kapellenrenovierung, das Herbergsuchen im Advent - sie ist es, welche die Dorfgemeinschaft zusammenbringt und immer wieder Ideen hat! Dafür danken wir ganz herzlich und schließen uns den Glückwünschen sehr gerne an.
Anläßlich der Pfarrvisitation besuchte Weihbischof Heinrich Fasching die festlich geschmückte Kapelle und fand auch Zeit für ein paar persönliche Worte mit vielen Fuchsbergern.
In den Weihnachtsferien 2002/2003 warteten wir vergeblich auf Schnee. Zwar reichte es, daß die Gegend zum heiligen Abend ein wenig "angezuckert" war, aber der "große" Schee kam erst genau zm Ende der Ferien!

Natürlich kamen die drei heiligen Könige wieder pünktlich um ihre traditionelle Segensinschrift
Meistens glauben wir heute, es handelt sich um das "Monogramm" von Caspar, Melchior und Balthasar, der überlieferten Namen dieser 3 Weisen. Ich hab eine Text im Web ausgegraben, der uns eine glaubwürdigere Deutung sagt:
Noch heute weit verbreitet ist in der katholischen Kirche der Brauch der von Haus zu Haus ziehenden Sternsinger, die um eine Gabe bitten und das Haus segnen, wobei die jeweilige Jahreszahl und die Initialen C + M + B an die Haustür geschrieben werden. Das Sternsingen wurde im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich vermerkt und war bald schon sehr verbreitet.
Zunächst wurde ein Kreuz auf die Türen gemalt, daraus entwickelten sich der Haussegen "C + M + B", "Christus Mansionem Benedicat", "Christus segne das Haus", welcher das Böse abhalten soll.

Natürlich gab es auch 2009 ein Fuchsberger Fest! Am Samstag, dem 15. August feierten wir bei herrlichem Wetter bis tief in die Nacht! Auch wenn man im Dorf nebeneinander wohnt, trifft man sich doch nur sehr selten, solange man noch täglich zur Arbeit muss. Das Dorffest ist so eine gute Gelegenheit für ausgiebige Gespäche mit den Nachbarn. Seit vielen Jahren hat es sich nun schon etabliert, dass wir auf dem Umkehrplatz ganz am Ende der Waldsiedlung 2 Partyzelte aufstellen und Bratwurst und Koteletts grillen. Selbstverständlich sind die Damen dabei auch emsig bemüht, selst gebackenes in reichlichem Maße anzubieten - die Männer hingegen sorgen für nicht zum Versiegen bringende Quellen aus Bier und Wein. Bei dieser Gelegenheit werden auch die runden Jubiläen des Jahres gefeiert und neben Maria und Willi Kahri's Goldener war heuer unter Anderem auch Hermine Gruber mit ihrem 60er dran. Im Herbst feierte sie auch mit dem Kirchenchor. Hoffentlich besteht diese Tradition des Dorffestes noch lange!![]() |
| Kommen da nicht Erinnerungen an ein berühmtes gallisches Dorf zur Römerzeit in den Sinn? ... nur Wildschweine gabs diesmal nicht und wir haben auch keinen Musiker an den Baum gebunden - der wurde nur zum Würstelbraten zweckentfremdet! |
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Dieses Fest ist für unsere Dorfgemeinschaft ganz wichtig und für einige, welche im täglichen Berufsleben stehen, fast die einzige Gelegenheit im Jahr, sich mit den übrigen Dorfbewohnern zu unterhalten! Hoffen wir, dass diese Tradition weiter gepflegt wird!
Die heiligen 3 Könige kamen auch im Jänner 2010 wieder pünktlich ins Haus.