Dorfchronik
Hier finden Sie Bilder und Berichte aus der letzten Zeit, die durch aktuelles von der Hauptseite verdrängt wurden. Manches ist sicher noch interessant zum Nachlesen, bevor es im Nirvana der Bits verschwindet.
Berichte einstmals aktueller Veranstaltungen, Jubiläen, Ehrungen sind auf der Chronikseite des Vereins der Freunde Totzenbachs, der FF Totzenbach oder beim Kirchenchor zu finden.
Wir gratulieren!
10. März 2012: Leopold Wanderer ist 85!

3. Mai 2011
Wir gratulieren der Ausgezeichneten - und bedanken uns für:
- die Gründung der Musikschule
- die Auden Gedenkstätte
- das Dorfmuseum "alte Schmiede in Totzenbach"
- den WIR Mostkirtag, Musikstammitsch, Kulturfahrten und Rallye
- ... und viele weitere soziale und kulturelle Initiativen
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Unserer 95er Jubilarin (die man heute noch in der Gasthausküche sehen kann!) wünschen wir gute Gesundheit und Zeit zum Ausrasten!
Ein trauriger Abschied!
Am 28. Februar 2011 verstarb unsere liebe Frau Volksschuldirektor Edeltraut Gößwein.
Sie hatte seit einigen Jahren mit ihrer schweren Krankheit leben müssen, trotzdem hatten weder ihre Schüler, noch die Lehrer oder Menschen, die mit ihr bei anderen Gelegenheiten zusammenarbeiteten den Eindruck, dass sie vom Leben verbittert wäre. Ihr sonniges Wesen, ihre Liebe zu den Kindern, zu Musik, Natur und Kunst hatte sie sich bis in ihre letzten Tage erhalten und wir verdanken ihr heute viele wunderschöne Stunden, die sie uns als Sopransolistin, Regisseurin der legendären Kirchenchorkonzerte oder mit ihrem Cellospiel bereitet hat. Ihr Apfelbaum im Eingangsbereich der Volksschule wird uns eine bleibende Erinnerung sein, und viele Generationen von Schülern werden hoffentlich durch dieses sonnige Bild den Alltag der Schule ein wenig aufgeheitert erleben!
Dir. Gößwein hatte dieses Amt 10 Jahre inne, seit 20 Jahren war sie an der Totzenbacher Schule, wo einst auch ihre Schulzeit begonnen hatte. Die Kinder waren ihr wichtigster Lebensinhalt und neben der Lehrtätigkeit war sie auch immer sozial engagiert. Die Wertschätzung ihrer Person durch die Bevölkerung und offiziellen Stellen konnte man beim Begräbnis am 4. März feststellen, entsprechend gestalteten Kirchenchor, Schüler, viele Mitglieder des St. Pöltner Domchores, der Domkantorei und der Volksliedengruppe die Feier und nahmen würdig Abschied von einem ihrer aktivsten Mitglieder. Über 500 Personen gaben das festliche Geleit auf dem Totzenbacher Friedhof - gleich neben "ihrer" Schule.
Wir können nur herzlich Danke sagen!
Die Abschiede nehmen kein Ende!

1. September 2010: Kaum begibt sich die Vizebürgermeisterin in den verdienten Ruhestand, schon wird auch der verhältnismäßig noch junge Bürgermeister amtsmüde! Johann Dill hatte dieses Amt vor 15 Jahren, erst 29 jährig übernommen und mit sehr hohem persönlichem Einsatz zum Wohle der Gemeide ausgeübt. Seine Doppelbelastung als Standebeamter und gesundheitliche Probleme machten nun diesen Rücktritt notwendig. Als Nachfolger wurde Paul Horsak nominiert. Ein kurzer Überblick über die Leistungen des scheidenden Bürgermeisters kann bei seinem 40. Geburtstag nachgelesen werden. Wir wünschen Johann Dill dass er die notwendige Entspannung findet und wir bald wieder auf seine Mitarbeit in der Öffentlichkeit hoffen dürfen!
Ein Abschied nach 35 Jahren
Vizebürgermeisterin Maria Rollenitz stellte ihr Mandat bei der letzten Gemeinderatswahl zur Verfügung. Nach all den Jahren möchte sie wieder ein wenig mehr Zeit für sich haben. Bei einer launigen Einladung im Gasthaus wurde am 2. Juli 2010 noch einmal ihr "politischer Lebenslauf" zur Sprache gebracht. 1975, gerade 25jährig kam sie zum ersten Mal in den Gemeinderat. 1977 gründete sie die Musikschule und machte unentgeltlich auch die Leitung für die ersten Jahre. Eine Gemeindebücherei wurde eingerichtet, sie übernahm das Kulturreferat und organisierte viele hochwertige Veranstaltungen. Das Dorfmuseum "Alte Schmiede" in Totzenbach geht auf ihre Initiative zurück und zahlreiche Aktivitäten als Leiterin der "WIR" Kultur, beispielsweise 10 Musikstammtische in allem WIR Mitgliedsgemeinden. Aber auch soziale Angelegenheiten wurden initiiert und gefördert, unter anderem die jährlichen Ferienspiele für unsere Kinder. 1998 übernahm sie dann "vorübergehend" das Amt der Vizebürgermeisterin - es sollten 12 Jahre werden, bis sich ein Nachfolger fand.
Am Bild gratulieren v.l.n.r. die neue Kulturreferentin Elfriede Schneider-Schwab, Vizebürgermeister Franz Hofbauer der scheidenden Funktionärin, sowie Bürgermeister Johann Dill und Fraktionsobmann Johann Alt.

Diamantene Hochzeit
Am Samstag, dem 5. Juni 2010 feierten Klara und Johann Mayer das seltene Fest des 60. Wiederkehrs ihres Hochzeitstages. Wir freuen uns, dass das Jubelpaar dieses Fest bei guter Gesundheit im Kreise der Verwandten und Nachbarn begehen konnte und wünschen alles Gute und noch viele Jahre!
Neuer Totzenbacher Kirchenfolder: Zum Patrozinium Allerheiligen 2009 wurde der neue Kirchenfolder vorgestellt. Dieses kleine Faltblatt soll eine erste Information für Besucher unserer Kirche darstellen, es wird in Zukunft aber auch allen Erstkommunikanten, Hochzeitern etc. als kleines Andenken mitgegeben werden.
Eine ausführlichere Beschreibung unserer schönen Kirche findet sich im schönen "Kirchenführer für die Pfarrkirche Totzenbach" von G. und F. Landskron aus dem Jahre 1993 |
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Geistlicher Rat
Alois Bichler
Pfarrer i. R. von Totzenbach ist tot
Im 97. Lebensjahr verstarb der bislang letzte Totzenbacher Pfarrer am 22. September 2009 in seinem Alterssitz St. Elisabeth in St. Pölten Wagram. Er war 1963 bis 1988 Pfarrer in Totzenbach und bei der Bevölkerung sehr beliebt. Er erwarb sich auch große Verdienste durch die beiden Kirchenrenovierungen (1974 Außen, 1981 Innen). Pfarrer trat Bichler 75 jährig in Ruhestand und war bis zuletzt mit seiner Pfarre sehr verbunden, er freute sich immer über Besuch und konnte sich erstaunlich gut an alle Pfarrkinder erinnern. Das Begräbnis fand in der Pfarrkirche Totzenbach am 29. September statt, die Parte kann per Klick auf das Bild geladen werden.
Überraschung bei der Gemeindesäuberungsaktion
Am Samstag, dem 19. April 2008 fand wie alljährlich wieder die Gemeindesäuberungsaktion statt. Leider war die Beteiligung heuer schwächer, als wir in den letzten Jahren gewohnt waren. Erfreulich ist, dass die "Ausbeute" etwas abnimmt und man fast annehmen darf, dass das Bewußtsein für eine saubere Umwelt steigt. Die Aktion hat eben auch diesen wesentlichen Zweck, und daher ist es auch besonders wertvoll, wenn Schulkinder und Jugendliche teilnehmen. Die Jugendfeuerwehren sind immer eifrige Teilnehmer, heuer leider nur die Kirchstettner, auch jeweils eine Schulklasse ist mit ihrer Lehrerin mit von der Partie.
Eine große Überraschung erlebte Robert Maleschek (siehe Bild), als er im stillgelegten Bachbett des Totzenbachs unter einem Plastiksack - einen Flußkrebs entdeckte! Insgesamt wurden etwa ein Halbes Dutzend dieser schon so selten gewordenen Tiere geborgen und in das fließende Gewässer umgesiedelt. Die Anwesenheit dieser Tiere zeugt von guter Wasserqualität - im Trockenen hätten sie allerdings den Sommer sicher nicht überlebt!
Adventkonzert im Schloss am 16. Dezember 2007
Das Ensemble "Bogengänge" bereitete uns eine wunderschöne und besinnliche Stunde mit ihrem anspruchsvollen Programm am Sonntag, dem 16. Dezember. Violinlehrer Lukas Thenius gründete dieses Ensemble 2000 mit seinen Schülern der damals noch selbständigen Musikschule Kirchstetten. Inzwischen sind einige seiner damaligen "Geigenkinder" bereits selbst an der Wiener Musikuniversität - was man an der außerordentlichen Qualität der Darbietungen auch hören konnte. Besonders erfreulich ist, dass diese jungen Musiker ausschließlich Benefizkonzerte veranstalten, so gingen diesmal alle Einnahmen an ein Buddhistisches Kloster in Thailand, welches sich um Opfer und Flüchtlinge der Tsunami Katastrophe kümmert.
Die Don Kosaken in Totzenbach
Kraftvolle Männerstimmen brachten uns am Dienstag, dem 18. September 2007 in der Totzenbacher Pfarrkirche ein gut besuchtes Konzert. Der Don Kosaken Chor Wanja Hlibka in einer Stärke 9 Männern begeisterten uns mit orthodoxen Gesängen, klassischen Werken und bekannten Volksliedern aus Russland. Die altehrwürdige Pfarrkirche hat schon einiges gesehen: Reformierte Prediger, Türkensturm, Wiederaufbau des Altarraumes und Dachstuhles, ja sogar liturgischen Tanz, damals 1974, auch einen Estnischen Frauenchor. Rauhe russische Männerkehlen aber wohl zum ersten Mal!
Totzenbacher Adventkalender
In der Adventzeit 2005 haben sich 24 Familien, Schulklassen und Organisationen bereiterklärt, vom 1. bis zum 24. Dezember je ein Fenster im Dorf zu dekorieren. Diese Fenster blieben bis zum Jahresende geschmückt und wurden abends beleuchtet. Mit dieser, von Frau Bettina Gruber ausgedachten und organisierten Idee wurden viele Totzenbacher dazu animiert, in der Vorweihnachtszeit und auch zwischen den Feiertagen einen Spaziergang durchs Dorf und zu den einzelnen Fenstern zu machen.
Danke für diese Initiative - das (nebenstehende) stimmungsvolle Ergebnis kann sich sehen lassen!
Die neu renovierte Volksschule

Die große Renovierung, der Umbau auf 4 Klassen und der Turnsaalzubau, alles ist fertig! Wie gut die Verbindung von altem, traditionellen Haus mit den heutigen Erfordernissen gelungen ist, konnte man bei der
feierlichen Eröffnung am 17. November 2005
sehen! Die knapp 80 Volksschüler sind auch begeistert von ihrem neuen Haus!
Das ganze Dorf feierte "seine" Schule und sogar Dipl.-Ing. Rudolf Preymann, Ur-Ur-Enkel des Totzenbacher Lehrers Paul Preymann (1793-1797) war aus Linz angereist. Viel Prominenz aus Umgebung, Land und Bezirk gratulierten der Direktorin Edeltraut Gößwein, welche mit Recht stolz ihr neues Haus präsentierte.
Sie hatte die großen Ferien weitgehend dem Umbau geopfert, allein das Mosaik des Apfelbaums im neuen Eingang kostete 6 Wochen Arbeit. Besonderer Dank gebührt aber Bürgermeister Johann Dill, welcher der Initiator des Projekts war und der es letztlich auch schaffte, die 1,2 Millionen Euro für dieses Vorhaben aufzutreiben. Der zuständige Architekt Bruno Habison hat mit viel Einfühlungsvermögen die Leistungen Kortan's von 1898 hervorragend mit den Notwendigkeiten der heutigen Zeit zu verbinden - wir danken herzlich für dieses gelungene Jahrhunderprojekt!
Eine wirklich würdige und doch kurzweilig bunte Feier, die immerhin gut 2 Stunden dauerte. Aber die Zeit verging wie im Fluge, die einzelnen Beiträge der Schüler waren sehr beachtenswert - besonders das zum Schulumbau von der Lehrerin Erika Mauk geschaffene Gedicht, welches von der 3. Klasse vorgetragen wurde. Ich hoffe, den Text für den demnächst hier entstehenden Internetauftritt der Schule zu bekommen. Der letzte und prominenteste Festredner, Landesrat Sokotka, eigentlich zuständig für Finanzen, dirigierte statt einer Rede den Canon "Bruder Jakob"! Er war für den verhinderten Landeshauptmann eingesprungen, schade dass die Vize Heidemaria Onodi auch nur eine Vetretung schicken konnte, sie selbst war ja auch 4 Jahre in diese Schule gegangen.
Nach dem Ende dieser Feier wurde es den Jüngsten schon zu fad und nachdem ihnen das Herumtollen im festlich gedeckten Turnsaal verboten wurde, räumten die "Kids" kurzerhand alle Tische und Sessel weg um ihren Bewegungsdrang ausleben zu können. Auch den Totzenbacher Alt-Vizebürgermeister und "Pressereferenten" Leopold Wanderer juckte es in den Wadln...

Prachtvolles Wetter
beim Frühlingsfest am 1. Mai 2005 in der alten Dorfschmiede hatte alle Totzenbacher und viele Freunde aus Nah und Fern angelockt. Rudolf Schwab's Aquarelle, bester Bauernmost und das langsam dahinbruzzelnde Spanferkel trugen zur allgemeinen Stimmung bei.
Danke an die fleißigen Helfer in Küche, Servierdienst und Schank!
Bei der Publikums- Mostbewertung erreichte diesmal Josef Hössinger, der Mostheurigenwirt aus Unterwolfsbach (ein wenig außer Konkurrenz), dicht gefolgt vom Schankmost des Horst Kopetzky. Am dritten Platz landete Alois Priesching. Auf Grund des Wetters im letzten Jahr gabs weniger Obst und auch entsprechend weniger Proben.
Herzlichen Dank

Den eifigen Helfern
beim Frühjahrsputz der Gemeinde am 16. April 2005! Sie haben alle mitgeholfen, unsere Dörfer schöner zu gestalten. Besonders nützlich ist diese Aktion auch für die Kinder in den mitwirkenden Schulklassen. Durch diese 3 Stunden Mitarbeit im Dienste der Allgemeinheit kann oft eine Einstellung und Aufmerksamkeit der Umwelt gegenüber fürs ganz Leben bewirkt werden!
- 2004
Selbstverständlich gabs auch 2004 die traditionellen Veranstaltungen wie das Gschnas, welches wie jedes Jahr am Freitag vor dem Faschingsonntag - oder am Tag nach dem Wiener Opernball veranstaltet wird. Auch der Kindermaskenball am Faschingsonntag wurde wieder in bewährter Weise von unseren jungen Frauen und Müttern organisiert.
Der 1. Mai ist dem "Frühling in der Dorfschmiede" vorbehalten und bei der diesmal schon 4. Mostverkostung siegte unser bewährter Schankmostlieferant Horst Kopetzky mit der ausgeschenkten Sorte am ersten - und seiner persönlichen Lieblingssorte am 2. Platz.
Das kulturelle Beiprogramm lieferte der Maler Karl J. Mayerhofer vom kulturkreiskirchstetten mit einer Auswahl seiner Werke.
- 20. Februar 2003
Guter Besuch und beste Stimmung
Das diesjährige "Gschnas der guten Laune" wurde sehr gut besucht, bei bester Stimmung und Musik unterhielten sich mehr als 70 Kostümierte am Abend nach dem Opernball. Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, dass - wie dies traditionell üblich ist - keine Demonstration vor dem Veranstaltungslokal stattgefunden hat! Sehr erfreulich, daß auch die "jüngeren Semester" diese Veranstaltung mehr und mehr entdecken! Wie schon die Jahre zuvor gab es wieder einige Kostümgruppen mit guten Ideen! So konnte man die wahren Engel der Schöpfung mit ihren Teufelinnen sehen, die jungen Polizeibeamtinnen sorgten für ihre Art von Ordnung - Gärtnerinnen gaben der Veranstaltung einen ökologischen Touch und die "Stromschlag" Gruppe führte uns lebendig die Gefahren dieser Energieform vor Augen.
- 28. November 2003
90. Kulturstammtisch Kirchstetten
Seit nunmehr 12 Jahren findet jeden letzten Freitag im Monat, die Weihnachts- und Ferienzeit ausgenommen, im Festsaal der Marktgemeinde Kirchstetten der "Kulturstammtisch" statt. Am 28. November konnte diese Institution seine 90. Veranstaltung begehen, zu diesem Anlaß gratulierten neben zahlreichen Stammgästen Bürgermeister Johann Dill und Vizebürgermeisterin Maria Rollenitz der "Kultur-Powerfrau" Helga Panagl, die diesen Verein gegründet hat und seither mit bewundernwertem Einsatz und Ausdauer immer wieder prominente Darsteller und Gäste in die Dichtergemeinde Kirchstetten bringt. So konnte sie unter vielen Willi Kralik, Jenny Pippal, Sisi Löwinger, Julian Schutting, Alois Eder, Isolde Kerndl, Reinhard Fahrengruber, Trude Marzik und Abt Norbert Mussbacher als Vortragende gewinnen.
Aber auch sie selbst ist erfolgreiche Autorin und hat in den letzten Jahren 3 Bücher herausgegeben, wobei besonders das humorvolle satirische Werk "Der Mann, das merkwürdige Wesen" sehr erfolgreich war. Frau Panagl stellt neben der laufenden Organisation dieser hochwertigen Veranstaltungen ihr Licht unter den berühmten Scheffel und hat gegenwärtig 3 weitere Werke in Arbeit, wovon ein Roman bereits fertig ist und seinen Verleger sucht.
Dieser letzte Kulturstammtisch im Jahresablauf brachte einen wunderschönen Querschnitt durch das gesangliche Schaffen der Studenten der Klasse Martina Steffl-Holzbauer am Kirchenmusik-Konservatorium St.Pölten. Geboten wurde ein bunter Querschnitt durch Klassik, Oper und Operette, meisterhaft begleitet von Prof. Anton Gansberger am Klavier. Durch die regelmäßigen Einladungen von lokalen Kulturschaffenden und Amateurgruppen trägt Frau Panagl auch wesentlich zum Ansporn der regionalen Kulturarbeit bei.
Man kann dieser unermüdlichen Dame nur ganz herzlich gratulieren, und bei dieser Gelegenheit auch ihrer Tochter Viktoria, welche kürzlich mit Auszeichnung und Doktorwürde das Studium abgeschlossen hat! Man kann ihr nur weiter viel Freude mit Musik und der musikalischen Ausbildung junger Menschen wünschen.
Die Geehrte dankte bei dieser Gelegenheit auch ihrer Familie, welche tatkräftig ihre Ambitionen unterstützt, dem fast-Namensvetter Friedrich Pannagel für Ausgestaltung und technische Betreuung der Veranstaltungen und auch der Gemeinde, die für kulturelle Anliegen immer sehr offen und förderungswillig ist. Auch bei diesem Konzert war man stolz, von 15 Mitwirkenden 4 aus Kirchstetten präsentieren zu können.
Es ist sehr zu wünschen, daß es in diesem Sinne mit dem Kulturstammtisch weitergeht und vielleicht in Zukunft auch mehr örtliches Publikum unter den Stammgästen zu finden ist.
- 1. Mai 2003
Frühling in der Dorfschmiede
mit Pfitschigogerl-Turnier und
Aquarell Ausstellung von Loni Hoffmann

Der Maibaum wird aufgestellt |

Aquarellistin Loni Hoffmann |

Kutschenfahrt mit der Prinzessin |

Siegerehrung der Mostpreisträger |
Strahlendes Frühjahrswetter und ebenso stahlende Sieger gab es bei der Publikums-Mostverkostung anläßlich des Frühlings in der Alten Dorfschmiede in Totzenbach. Die ersten Plätze belegte Horst Kopetzky, welcher auch bei dieser, heuer zum dritten Mal am 1. Mai abgehaltenen Veranstaltung den Schankmost lieferte. Ganz besonders freute die zahlreichen Besucher, daß die neu gekürte Mostprinzessin Verena I. die gelungene Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit ehrte und den Prämiierten die Urkunden überrreichte. Zuerst mußte das charmante Blaublut noch beim Pfitschigogerlturnier ihre Spielstärke zeigen, war jedoch gegen Dr. Ulrich Brandstetter chancenlos. Wahrscheinlich hat hier das Training der langen Schul- und Studienzeit seine Früchte getragen. Mit der fachlichen Beratung von Leopold Feyertag hat sich die Qualität der angebotenen Proben in den letzten Jahren sehr gesteigert und dieses traditionelle Getränk der Region findet immer mehr Freunde. Für die musikalische Umrahumng und launige Unterhaltung sorgte wieder Michael Böswarth mit seiner Steirischen und die Aquarellausstellung von Loni Hoffmann brachte viel Farbe in die alten Gemäuer dieses stimmungvollen Dorfmuseums.
- St.Pölten, Festspielhaus, Ostersonntag, Montag und Dienstag 2003
Carmina Burana
Nachdem 6 Leute aus der näheren Verwandtschaft dort mitwirkten, war es natürlich Pflicht, dieses Ereignis zu besuchen. Aber auch ohne diesen "Sippenzwang" gefiel mir dieses eigenwillige Werk Carl Orff's ausgesprochen gut! Am Dienstag also wars so weit und wir konnten uns diesem Genuß hingeben. Eigentlich hatte ich schon Karten für den Ostermontag haben wollen, aber sogar vor 3 Wochen, als ich bestellen wollte, war dieser Termin bereits ausverkauft, das heißt, es hätte noch einzelne Plätze gegeben, aber nur mehr verstreut über das ganze Festspielhaus und in recht ungünstigen Lagen.
Diese Aufführung war eine "Produktion" des BORG St.Pölten, aufgefüllt mit zahlreichen Gästen und eine Veranstaltung von Amateuren - aber sehr vielen davon! Etwa 400 Mitwirkende ließen die Bühne fast übergehen und das eindrucksvolle und phantasiereiche Bühnenbild machte diese Veranstaltung noch zusätzlich zum Ereignis. Diese Schule hat das große Glück, mit Erich Schwab einen Musiker, Dirigenten und Organisator zu besitzen, der seit Jahren große Leistungen mit seinem Team zur Schau stellt. Heuer war es sicher die Krönung der bisherigen Veranstaltungen: An drei aufeinander folgenden Abenden das St.Pöltner Festspielhaus mit seinen 1080 Plätzen ausverkauft - das setzt im nicht gerade kulturell überdurchschnittlich interessierten St.Pölten schon entsprechende Maßstäbe!
Die Aufführung war einfach perfekt und auf internationalem Standard! Schade, daß man dieses Ereignis nicht so einfach auf Tournee schicken kann, 400 Mitwirkende sind nicht so mobil - sonst wäre dieses Ensemble ein erstklassiger Botschafter für die Qualität des heimischen Kulturbetriebs und nicht zuletzt auch dafür, daß junge Leute neben Konsum und Disco durchaus für Wertvolles begeisterungsfähig sind. Und diese Begeisterung haben sie uns gestern eindrucksvoll gezeigt und dem Publikum weitergegeben. Musikalisch perfekt, Chor und Orchester bestes aufeinander abgestimmt, Bühnenbild, Inszenierung, Licht und Effekte - alles einfach perfekt zu einem Gesamtwerk verflochten!
Die Solisten erstklassig, aber nicht dominant, Tänzerinnen und Komparsen professionell und nicht "schauspielernd", wie das oft bei Amateuren beobachten kann.
Seit letzten September wurde intensiv geprobt - man kann sich vorstellen, welcher Zeitaufwand bei jedem einzelnen dahinter steckte! Das Publikum danke mit stürmischem Applaus und "standing ovations", welche bei uns - gottseidank - bei Weitem nicht so inflationär sondern nur sehr selten eingesetzt werden wie man das in den USA sieht.
Vielen Dank dafür - es war ein wundervoller Abend! Als Lohn können die Akteure nur eine schöne Erinnerung an eine großartige Sache mitnehmen, sonst gabs natürlich nicht viel - sogar die Premierenfeier mußten sich die Sänger selbst bezahlen...
- Freitag, 17. Jänner 2003
Bei der diesjährigen Generalversammlung des Vereins der Freunde Totzenbachs zeigte uns der Wahltotzenbacher Wolfgang Krammer seine Video-Filme über 110 Jahre Freiwillige Feuerwehr Totzenbach und vom Schmittenfestl 2002. Diese digital aufgenommenen, geschnittenen und "gebeamten" Filme waren von sehr guter Qualität und haben hohen Erinnerungswert, wir werden uns diese beiden Filme gerne auch noch nach Jahren anschauen. Besonders die zum vertonen verwendete Musik beeindruckte uns sehr, auch technisch war der Ton allerbeste Qualität! Vielen Dank für die ungezählten Stunden - mit dem Schmittenfestl ist wirklich ein Meisterwerk gelungen, wunderbare Stimmungen konnten so konserviert werden!
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Der Beitrag über Kirchstetten und Totzenbach im Rahmen der
"Sommertour" Serie des
Niederösterreich
in ORF2 NÖ vom Mittwoch, 13. August im Internet
- Freitag, 26. April 2002
Der Kirchstettner Kulturstammtisch war überaus gut besucht. Anläßlich einer Weinheberlesung mit Jenny Pippal und Willy Kralik hörten wir viel Interessantes zum Leben dieses genialen, wenn auch etwas exzentrischen Lyrikers. Gerlinde Illich sang gekonnt wunderbar passende Schubertlieder und Willy Kralik hatte noch ein bemerkenswerte Bonmot über Pessimisten und Optimisten auf Lager: Der Pessimist Schopenhauer sagte einmal, daß alle Frauen schlecht wären - der Optimist Boccacio darauf "...hoffentlich!" (muß wohl im Poetenhimmel gewesen sein!).
- Sonntag, 21. April 2002
Strahlende Interpreten (hier mit Bügermeister und Frau Vize) und ein minutenlang begeistert applaudierendes Publikum! Dieses neu zusammengestellte Ensemble mit Junko Tsuchiya (Klavier), Lukas Thenius (Violine), Rainer Ullreich (Viola) und Gerlinde Illich (Violoncello) brachten uns mit meisterhaft aufgeführten Werken von W.A.Mozart, L.v.Beethoven, M.I.Glinka und J.Brahms viel Freude - und hoffentlich gibt es ein baldiges Wiedersehen mit diesen wunderbaren Musikern, welche den Vergleich mit professionell auftretenden Kammermusikensembles nicht scheuen brauchen.
Unter dem Titel "But ere we this perform" erlebten wir 2 1/2 wunderschöne
Stunden am Sonntag, dem 7. April, als der Musikschulverband
Böheimkirchen-Kasten-Kirchstetten das Können seines Orchesters und der
Gesangsschüler mit Opernarien von Mozart, Telemann, Händel und Purcell vorstellten!
Herzlichen Dank an die unermüdlichen Gesangslehrerinnen Gerline Illich und
Dagmar Losschmidt, sowie den brillianten Lukas Thenius mit seinen fabelhaften Musikern!
Jorge Nazrala-Favier mit seinen "Temperamenten" stellte den Chor.
Gratulation auch unserem "Jungcellisten" Dr. Josef Zidar (ganz rechts im Bild),
welcher diese Tage seinen 50. Geburtstag feiert und sein Debüt mit Bravour bei diesem
umfangreichen Programm gab.
Am Samstag, dem 6. April, trafen sich ca. 70 wackere Bürger zur Frühjahrsputzaktion der Gemeinde. Allen voran die fast geschlossene 4. Klasse der Volksschule samt Lehrerin und die Feuerwehrjugend. 80 Säcke konnten mit achtlos weggeworfenen Kunststoffsäcken, Getränkedosen, Flaschen usw. gefüllt werden. Kurioseste Funde waren ein Vogelkäfig im Wolfsbach und ein fast funktionsfähiger Vibrator bei der Autobahnbrücke. Durch diese Aktion ist unsere Geminde wieder ein Stück schöner geworden - vielen Dank allen Beteiligten, welche hier im Bild nach der verdienten Stärkung posieren.
- Neuer Auftritt und Jahresbericht 2001 der Freiwilligen Feuerwehr
- Reportage der Ausstellung Junge Talente vom 7. bis 15. April 2001
- BogenGänge mein Tribut an ein ganz besonderes Ensemble
- Über die Kaisereiche auf der "Naturdenkmäler" Seite
Heiteres und Kurioses
"Jägerdeutsch",
gefunden am 1. April 2002 am Kronberg,
welcher früher wohl eher Krånberg
(=Krähenberg) geheissen haben wird.
Nachrufe auf bedeutende Totzenbacher Persönlichkeiten
Die Glosse des Herausgebers