Totzenbach

Dorfchronik

Hier finden Sie Bilder und Berichte aus der letzten Zeit, die durch aktuelles von der Hauptseite verdrängt wurden. Manches ist sicher noch interessant zum Nachlesen, bevor es im Nirvana der Bits verschwindet.
Berichte einstmals aktueller Veranstaltungen, Jubiläen, Ehrungen sind auf der Chronikseite des Vereins der Freunde Totzenbachs, der FF Totzenbach oder beim Kirchenchor zu finden.



Wir gratulieren!

10. März 2012: Leopold Wanderer ist 85!



3. Mai 2011

Wir gratulieren der Ausgezeichneten - und bedanken uns für:

  • die Gründung der Musikschule
  • die Auden Gedenkstätte
  • das Dorfmuseum "alte Schmiede in Totzenbach"
  • den WIR Mostkirtag, Musikstammitsch, Kulturfahrten und Rallye
  • ... und viele weitere soziale und kulturelle Initiativen

Unserer 95er Jubilarin (die man heute noch in der Gasthausküche sehen kann!) wünschen wir gute Gesundheit und Zeit zum Ausrasten!


Ein trauriger Abschied!

Am 28. Februar 2011 verstarb unsere liebe Frau Volksschuldirektor Edeltraut Gößwein. Sie hatte seit einigen Jahren mit ihrer schweren Krankheit leben müssen, trotzdem hatten weder ihre Schüler, noch die Lehrer oder Menschen, die mit ihr bei anderen Gelegenheiten zusammenarbeiteten den Eindruck, dass sie vom Leben verbittert wäre. Ihr sonniges Wesen, ihre Liebe zu den Kindern, zu Musik, Natur und Kunst hatte sie sich bis in ihre letzten Tage erhalten und wir verdanken ihr heute viele wunderschöne Stunden, die sie uns als Sopransolistin, Regisseurin der legendären Kirchenchorkonzerte oder mit ihrem Cellospiel bereitet hat. Ihr Apfelbaum im Eingangsbereich der Volksschule wird uns eine bleibende Erinnerung sein, und viele Generationen von Schülern werden hoffentlich durch dieses sonnige Bild den Alltag der Schule ein wenig aufgeheitert erleben!
Dir. Gößwein hatte dieses Amt 10 Jahre inne, seit 20 Jahren war sie an der Totzenbacher Schule, wo einst auch ihre Schulzeit begonnen hatte. Die Kinder waren ihr wichtigster Lebensinhalt und neben der Lehrtätigkeit war sie auch immer sozial engagiert. Die Wertschätzung ihrer Person durch die Bevölkerung und offiziellen Stellen konnte man beim Begräbnis am 4. März feststellen, entsprechend gestalteten Kirchenchor, Schüler, viele Mitglieder des St. Pöltner Domchores, der Domkantorei und der Volksliedengruppe die Feier und nahmen würdig Abschied von einem ihrer aktivsten Mitglieder. Über 500 Personen gaben das festliche Geleit auf dem Totzenbacher Friedhof - gleich neben "ihrer" Schule.

Wir können nur herzlich Danke sagen!


Die Abschiede nehmen kein Ende!

1. September 2010: Kaum begibt sich die Vizebürgermeisterin in den verdienten Ruhestand, schon wird auch der verhältnismäßig noch junge Bürgermeister amtsmüde! Johann Dill hatte dieses Amt vor 15 Jahren, erst 29 jährig übernommen und mit sehr hohem persönlichem Einsatz zum Wohle der Gemeide ausgeübt. Seine Doppelbelastung als Standebeamter und gesundheitliche Probleme machten nun diesen Rücktritt notwendig. Als Nachfolger wurde Paul Horsak nominiert. Ein kurzer Überblick über die Leistungen des scheidenden Bürgermeisters kann bei seinem 40. Geburtstag nachgelesen werden. Wir wünschen Johann Dill dass er die notwendige Entspannung findet und wir bald wieder auf seine Mitarbeit in der Öffentlichkeit hoffen dürfen!

Ein Abschied nach 35 Jahren

Vizebürgermeisterin Maria Rollenitz stellte ihr Mandat bei der letzten Gemeinderatswahl zur Verfügung. Nach all den Jahren möchte sie wieder ein wenig mehr Zeit für sich haben. Bei einer launigen Einladung im Gasthaus wurde am 2. Juli 2010 noch einmal ihr "politischer Lebenslauf" zur Sprache gebracht. 1975, gerade 25jährig kam sie zum ersten Mal in den Gemeinderat. 1977 gründete sie die Musikschule und machte unentgeltlich auch die Leitung für die ersten Jahre. Eine Gemeindebücherei wurde eingerichtet, sie übernahm das Kulturreferat und organisierte viele hochwertige Veranstaltungen. Das Dorfmuseum "Alte Schmiede" in Totzenbach geht auf ihre Initiative zurück und zahlreiche Aktivitäten als Leiterin der "WIR" Kultur, beispielsweise 10 Musikstammtische in allem WIR Mitgliedsgemeinden. Aber auch soziale Angelegenheiten wurden initiiert und gefördert, unter anderem die jährlichen Ferienspiele für unsere Kinder. 1998 übernahm sie dann "vorübergehend" das Amt der Vizebürgermeisterin - es sollten 12 Jahre werden, bis sich ein Nachfolger fand.

Am Bild gratulieren v.l.n.r. die neue Kulturreferentin Elfriede Schneider-Schwab, Vizebürgermeister Franz Hofbauer der scheidenden Funktionärin, sowie Bürgermeister Johann Dill und Fraktionsobmann Johann Alt.


Diamantene Hochzeit

Am Samstag, dem 5. Juni 2010 feierten Klara und Johann Mayer das seltene Fest des 60. Wiederkehrs ihres Hochzeitstages. Wir freuen uns, dass das Jubelpaar dieses Fest bei guter Gesundheit im Kreise der Verwandten und Nachbarn begehen konnte und wünschen alles Gute und noch viele Jahre!


Neuer Totzenbacher Kirchenfolder:


Zum Patrozinium Allerheiligen 2009 wurde der neue Kirchenfolder vorgestellt. Dieses kleine Faltblatt soll eine erste Information für Besucher unserer Kirche darstellen, es wird in Zukunft aber auch allen Erstkommunikanten, Hochzeitern etc. als kleines Andenken mitgegeben werden.

Eine ausführlichere Beschreibung unserer schönen Kirche findet sich im schönen "Kirchenführer für die Pfarrkirche Totzenbach" von G. und F. Landskron aus dem Jahre 1993



Geistlicher Rat
Alois Bichler
Pfarrer i. R. von Totzenbach ist tot
Im 97. Lebensjahr verstarb der bislang letzte Totzenbacher Pfarrer am 22. September 2009 in seinem Alterssitz St. Elisabeth in St. Pölten Wagram. Er war 1963 bis 1988 Pfarrer in Totzenbach und bei der Bevölkerung sehr beliebt. Er erwarb sich auch große Verdienste durch die beiden Kirchenrenovierungen (1974 Außen, 1981 Innen). Pfarrer trat Bichler 75 jährig in Ruhestand und war bis zuletzt mit seiner Pfarre sehr verbunden, er freute sich immer über Besuch und konnte sich erstaunlich gut an alle Pfarrkinder erinnern. Das Begräbnis fand in der Pfarrkirche Totzenbach am 29. September statt, die Parte kann per Klick auf das Bild geladen werden.

Überraschung bei der Gemeindesäuberungsaktion

Am Samstag, dem 19. April 2008 fand wie alljährlich wieder die Gemeindesäuberungsaktion statt. Leider war die Beteiligung heuer schwächer, als wir in den letzten Jahren gewohnt waren. Erfreulich ist, dass die "Ausbeute" etwas abnimmt und man fast annehmen darf, dass das Bewußtsein für eine saubere Umwelt steigt. Die Aktion hat eben auch diesen wesentlichen Zweck, und daher ist es auch besonders wertvoll, wenn Schulkinder und Jugendliche teilnehmen. Die Jugendfeuerwehren sind immer eifrige Teilnehmer, heuer leider nur die Kirchstettner, auch jeweils eine Schulklasse ist mit ihrer Lehrerin mit von der Partie.

Eine große Überraschung erlebte Robert Maleschek (siehe Bild), als er im stillgelegten Bachbett des Totzenbachs unter einem Plastiksack - einen Flußkrebs entdeckte! Insgesamt wurden etwa ein Halbes Dutzend dieser schon so selten gewordenen Tiere geborgen und in das fließende Gewässer umgesiedelt. Die Anwesenheit dieser Tiere zeugt von guter Wasserqualität - im Trockenen hätten sie allerdings den Sommer sicher nicht überlebt!



Bogengänge

Adventkonzert im Schloss am 16. Dezember 2007

Das Ensemble "Bogengänge" bereitete uns eine wunderschöne und besinnliche Stunde mit ihrem anspruchsvollen Programm am Sonntag, dem 16. Dezember. Violinlehrer Lukas Thenius gründete dieses Ensemble 2000 mit seinen Schülern der damals noch selbständigen Musikschule Kirchstetten. Inzwischen sind einige seiner damaligen "Geigenkinder" bereits selbst an der Wiener Musikuniversität - was man an der außerordentlichen Qualität der Darbietungen auch hören konnte. Besonders erfreulich ist, dass diese jungen Musiker ausschließlich Benefizkonzerte veranstalten, so gingen diesmal alle Einnahmen an ein Buddhistisches Kloster in Thailand, welches sich um Opfer und Flüchtlinge der Tsunami Katastrophe kümmert.


Don Kosaken

Die Don Kosaken in Totzenbach

Kraftvolle Männerstimmen brachten uns am Dienstag, dem 18. September 2007 in der Totzenbacher Pfarrkirche ein gut besuchtes Konzert. Der Don Kosaken Chor Wanja Hlibka in einer Stärke 9 Männern begeisterten uns mit orthodoxen Gesängen, klassischen Werken und bekannten Volksliedern aus Russland. Die altehrwürdige Pfarrkirche hat schon einiges gesehen: Reformierte Prediger, Türkensturm, Wiederaufbau des Altarraumes und Dachstuhles, ja sogar liturgischen Tanz, damals 1974, auch einen Estnischen Frauenchor. Rauhe russische Männerkehlen aber wohl zum ersten Mal!


Totzenbacher Adventkalender

In der Adventzeit 2005 haben sich 24 Familien, Schulklassen und Organisationen bereiterklärt, vom 1. bis zum 24. Dezember je ein Fenster im Dorf zu dekorieren. Diese Fenster blieben bis zum Jahresende geschmückt und wurden abends beleuchtet. Mit dieser, von Frau Bettina Gruber ausgedachten und organisierten Idee wurden viele Totzenbacher dazu animiert, in der Vorweihnachtszeit und auch zwischen den Feiertagen einen Spaziergang durchs Dorf und zu den einzelnen Fenstern zu machen.

Danke für diese Initiative - das (nebenstehende) stimmungsvolle Ergebnis kann sich sehen lassen!


Die neu renovierte Volksschule

Die große Renovierung, der Umbau auf 4 Klassen und der Turnsaalzubau, alles ist fertig! Wie gut die Verbindung von altem, traditionellen Haus mit den heutigen Erfordernissen gelungen ist, konnte man bei der

feierlichen Eröffnung am 17. November 2005

sehen! Die knapp 80 Volksschüler sind auch begeistert von ihrem neuen Haus!
Das ganze Dorf feierte "seine" Schule und sogar Dipl.-Ing. Rudolf Preymann, Ur-Ur-Enkel des Totzenbacher Lehrers Paul Preymann (1793-1797) war aus Linz angereist. Viel Prominenz aus Umgebung, Land und Bezirk gratulierten der Direktorin Edeltraut Gößwein, welche mit Recht stolz ihr neues Haus präsentierte.
Landesrat Sobotka dirgiert Apfelbaum beim Eingang ungeduldige Fußballjugend
Sie hatte die großen Ferien weitgehend dem Umbau geopfert, allein das Mosaik des Apfelbaums im neuen Eingang kostete 6 Wochen Arbeit. Besonderer Dank gebührt aber Bürgermeister Johann Dill, welcher der Initiator des Projekts war und der es letztlich auch schaffte, die 1,2 Millionen Euro für dieses Vorhaben aufzutreiben. Der zuständige Architekt Bruno Habison hat mit viel Einfühlungsvermögen die Leistungen Kortan's von 1898 hervorragend mit den Notwendigkeiten der heutigen Zeit zu verbinden - wir danken herzlich für dieses gelungene Jahrhunderprojekt!
Eine wirklich würdige und doch kurzweilig bunte Feier, die immerhin gut 2 Stunden dauerte. Aber die Zeit verging wie im Fluge, die einzelnen Beiträge der Schüler waren sehr beachtenswert - besonders das zum Schulumbau von der Lehrerin Erika Mauk geschaffene Gedicht, welches von der 3. Klasse vorgetragen wurde. Ich hoffe, den Text für den demnächst hier entstehenden Internetauftritt der Schule zu bekommen. Der letzte und prominenteste Festredner, Landesrat Sokotka, eigentlich zuständig für Finanzen, dirigierte statt einer Rede den Canon "Bruder Jakob"! Er war für den verhinderten Landeshauptmann eingesprungen, schade dass die Vize Heidemaria Onodi auch nur eine Vetretung schicken konnte, sie selbst war ja auch 4 Jahre in diese Schule gegangen.
Nach dem Ende dieser Feier wurde es den Jüngsten schon zu fad und nachdem ihnen das Herumtollen im festlich gedeckten Turnsaal verboten wurde, räumten die "Kids" kurzerhand alle Tische und Sessel weg um ihren Bewegungsdrang ausleben zu können. Auch den Totzenbacher Alt-Vizebürgermeister und "Pressereferenten" Leopold Wanderer juckte es in den Wadln...




Prachtvolles Wetter

beim Frühlingsfest am 1. Mai 2005 in der alten Dorfschmiede hatte alle Totzenbacher und viele Freunde aus Nah und Fern angelockt. Rudolf Schwab's Aquarelle, bester Bauernmost und das langsam dahinbruzzelnde Spanferkel trugen zur allgemeinen Stimmung bei.
Danke an die fleißigen Helfer in Küche, Servierdienst und Schank!
Bei der Publikums- Mostbewertung erreichte diesmal Josef Hössinger, der Mostheurigenwirt aus Unterwolfsbach (ein wenig außer Konkurrenz), dicht gefolgt vom Schankmost des Horst Kopetzky. Am dritten Platz landete Alois Priesching. Auf Grund des Wetters im letzten Jahr gabs weniger Obst und auch entsprechend weniger Proben.

Herzlichen Dank


Den eifigen Helfern
beim Frühjahrsputz der Gemeinde am 16. April 2005! Sie haben alle mitgeholfen, unsere Dörfer schöner zu gestalten. Besonders nützlich ist diese Aktion auch für die Kinder in den mitwirkenden Schulklassen. Durch diese 3 Stunden Mitarbeit im Dienste der Allgemeinheit kann oft eine Einstellung und Aufmerksamkeit der Umwelt gegenüber fürs ganz Leben bewirkt werden!





Heiteres und Kurioses


"Jägerdeutsch",
gefunden am 1. April 2002 am Kronberg,
welcher früher wohl eher Krånberg
(=Krähenberg) geheissen haben wird.


Nachrufe auf bedeutende Totzenbacher Persönlichkeiten


Ferdinand Landskron † 20.1.1998
Dr. Gertrude Landskron † 26.12.2001
Anton Gößwein † 19.7.2004




Die Glosse des Herausgebers