
Foto Leopold Wanderer

Foto Leopold Wanderer
Am Foto ministrieren Pfarrer Emmerich Pfeiffer die beiden Enkel Florian und Sandra und Nicole Poss.

Foto Hilde Gerber
Wir wünschen uns noch viele gemeinsame Stunden mit Proben, Afführungen und sonstige Gelegeheiten in Gemeinschaft mit diesem wertvollen, nur mäßig tratschenden Chormitglied!
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und "Eliza" Johanna Gößwein |
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mit Peter Hoffmann als Mr. Higgins |
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Leo Rollenitz als Mr. Doolittle |
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Christine Schwab und Bernadette Bichler |
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und Johanna Gößwein |
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Christa Zidar, Christine Schwab und Grete Köstler |
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Christa Zidar, Bernadette Bichler unfd Hermine Gruber |
Für unseren Kirchenchor eine Herausforderung: Mozart's Missa brevis in C, die "Spatzenmesse", besonders in Anwesenheit von Prälat Dr. Walter Graf! Aber ich denke, wir machten eine passabel Figur und auf der ErinnerungsCD Nr. 205 klingt das Ganze gar nicht so übel!
Eine große Überraschung waren die Ehrungen zu Beginn der Messe! Würstel mit Saft, bezahlt von der Gemeinde bildeten dann einen würdigen Abschluss!

Unser Chor hatte sich natürlich entsprechend auf afrikanische Lieder und Spirituals eingestellt - sogar eine Djembe begleitete uns.
Foto Dr. Manfred Gerber
Am 4. März 2011 hatten wir die traurige Pflicht, unsere Edeltraut Gößwein zu begraben. Ihre Verdienste als Volksschuldirektorin werden auf der Chronikseite gewürdigt, für unseren Chor war Edeltraut eine ganz besonders wichtige Person. Wir verdanken ihr heute viele wunderschöne Stunden, die sie uns als Sopransolistin, Regisseurin der legendären Kirchenchorkonzerte oder mit ihrem Cellospiel bereitet hat. Die Wertschätzung ihrer Person durch die Bevölkerung und offiziellen Stellen konnte man beim Begräbnis am 4. März feststellen, entsprechend gestalteten Kirchenchor, Schüler, viele Mitglieder des St. Pöltner Domchores, der Domkantorei und der Volksliedengruppe die Feier und nahmen würdig Abschied von einem ihrer aktivsten Mitglieder. Über 500 Personen gaben das festliche Geleit auf dem Totzenbacher Friedhof - gleich neben "ihrer" Schule.
Wir können nur herzlich Danke sagen!
Beim Hochamt zum Patrozinium unser Pfarrkirche, am Allerheiligentag 1. November 2010 führte unser Kirchenchor die schöne Messe in G Dur von Franz Schubert auf. Im Anschluss wurden 3 langjährig treue Mitglieder mit dem Hippolyt Orden ausgezeichnet: Theresia Maron, Annamaria Sartori und Maria Rollenitz.
Am Samstag, dem 12. Juni 2010 lud uns Greti Köstler zu ihrem 50er ein. Greti ist ein ganz wichtiger "guter Geist" in unserem Chor, Neben Ihrer Tätigkeit als Hauptkassierin ist sie eine über die Grenzen der Gemeinde hinaus berühmte Mehlspeisköchin und ihre Torten, Punschkrapferl und Schaumrollen-Miniaturen sind Legende. Immer erfreut sie uns mit ihrer guter Laune, was auch manchmal bei der Probe ein wenig zu Unruhe führen kann. Wir wünschen uns, dass Greti gesund, munter und uns treu bleibt!

Bei diesem Anlass wurde auch das neue Orgel-Positiv feierlich in Betrieb genommen. Wir Totzenbacher wurden wieder einmal von Dr. Graf ausgezeichnet. Schon im Jahre 2004 feierte er mit uns sein Priesterjubiläum und jetzt stellte er uns sein privates Orgelpositiv zur Verfügung! Dieses wunderbare Instrument passt sehr gut neben den rechten Bürgerstuhl in den Altarraum der Kirche und wird uns sicher bei vielen Anlässen eine wertvolle Hilfe sein. Bisher haben wir uns bei vielen Aufführungen, wo uns der Orgelchor zu klein wurde, mit einer elektronischen Orgel behelfen müssen. Übrigens wurde diese samt Verstärker und Lautsprecher von unserem verdienten Organisten Dr. Peter Hoffmann angeschafft und finanziert! Selbst der Transport zu auswärtigen Messen in Kirchstetten oder im Clementinum, sowie Auf- und Abbau wird von ihm und seiner Gattin besorgt!
Wir möchten uns heute an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei den beiden Herren für diese Wertschätzung und Dienste am Totzenbacher Chor bedanken.
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Herta und Walter Sonnenschein, 80 und 85 Jahre im Kreise der Kinder und Enkel samt kleiner Urenkelin. 2009 kamen wir fast nicht aus dem Feiern - allerdings, einen verspäteten 85er (Walter beging ihn schon im Jänner) und einen 80er eines aktiven Chorehepaares - das ist natürlich etwas Besonderes! Durch glückliche Umstände nach Senning verschlagen, sind beide seit 1986 besonders eifrige und zuverlässige Mitglieder in unserem Chor. Aber damit nicht genug, auch das Notenarchiv wurde vor etlichen Jahren in Ordnung gebracht und wir verdanken dem Paar besonders schöne gemeinsame Auftritte mit anderen Chören sowie Reisen nach Stuttgart-Leinfelden und Bayern. Auch im Männerchor ist Walter der Doyen und er sorgt sogar in der kälteren Jahreszeit fürs Einheizen vor den Proben - wobei er natürlich an eine in nächster Nähe wohnende Enkelin delegiert. Wir freuen uns auf weiter gemeinsame Jahre und wünschen alles Gute! |
| Waltraut Dangl, 60
Am Samstag, dem 10. Oktober 2009 waren wir schon wieder Gast bei einer Feier! Waltraut Dangl lud zu ihrem 60er - den man ihr bei weitem nicht ansieht. Waltraut war schon in den 70ern Mitglied bei uns im Chor, nachdem sie als junges Mädchen in Altlengbach ihre entsprechende Vorbildung erhalten hatte. Zuverlässig und pünktlich ist sie nun nach der Babypause seit 1986 dabei und eine wichtige Stütze im Alt. Nicht verschwiegen sein soll auch, dass sie für uns im Winter den Weg 2 x auf sich nimmt und vorher in das Probenlokal einheizen geht! Herzlichen Dank dafür und wir wünschen uns Waltraut noch viele Jahre als Chorkollegin bei uns! |
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Franz, wir brauchen Dich noch!
Franz Rabel lud uns am Samstag, dem 26. September 2009 zu einer Abschiedsfeier ein, und wollte damit sein 73 jährige Karriere beim Chor beenden! 1936, Schon im Alter von 13 Jahren wurde er als Geiger "in den Dienst gestellt"! Den Höhepunkt seiner Karriere erreichre er 1982 als "Obmann", wo er die damals noch sehr junge, neue Chorleitering Burgi unterstützte. Franz war und ist begeisterter Sänger - außer es handelt sich um englischsprachige Literatur. Wienerlieder und Klassiker seiner Jugend sind ihm besonders vie wert und er trug auch immer wieder gerne seine "Schmankern" vor. Der Böhmische Weltkrieg - oder "Heut' versauf ich meiner Alten ihr Wirtschaftsgel" und viele andere Moritaten von ihm vorgetragen, werden wir nicht vergessen! Peter Hoffmann hielt in launigen Worten die Laudatio und ernannte ihn zum Eherenobmann auf Lebenszeit. Auch Alterskollege Walter Sonnenschein bedankte sich bei seinem Bass Mitsänger und zuweoilen auch Lehrmeister - besonders für seine Hilfsdienste als Dolmetsch deutsch-deutsch, Walter konnte mit seinem Schlesisch-Schwäbische mutiertem Ohr oft unsere Texte nicht verstehen. Dafür half er Franz und anderen, heute bereits Emeritierten mit der Transskription englischer Texte in eine Art von Lautschrift. Wir verdanken Franz auch kalligarpghische Dienste, er hat immer wie gestochen unsere Billets und Chormappen beschriftet. Diese Kunst wird nach ihm nun wohl der Computer wahrnehmen müssen. Wir wünschen Franz alles Gute und viel Gesundheit, und uns, dass er doch noch oft bei uns mitfeiert! |
| Alles Gute!
Am 19. September 2009 lud uns Hermine Gruber zur Feier ihres 60. Geburtstag. Sie ist eine der Neuen im Chor, hatte aber schon in Krems bei einem Gesangsverein mitgewirkt. Peter Hoffmann führte die Laudatio in Form eines TV Interviews durch und wir erfuhren dabei maches launige Detail - zumal wir als Geburtstagslied die "Launige Forelle" in Schubert-, Mozart- und Beethovenmainer dargebracht hatten. Nach dem reichhaltigen Buffet packte Sepp Zidar wieder einige seiner Geschichten aus, eine besondere aus dem Drogeriemarkt brachte dabei die Damen vom Sopran außer Rand und Band! Wir wünschen unserer Fuchsberger Mitsängerin noch viele schöne Stunden mit dem Chor! |
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Der Kirchenchor auf Ö1
Wieder eine besondere Auszeichnung für unseren Kirchenchor! Am 6. Juli 2009 mussten wir noch schnell vor den Sommerferien eine besondere Probe abhalten: Der ORF gestaltete in seiner Ö1 Sendereihe "Radiokolleg" einen 4 teiligen Beitrag über österreichische Kirchenchöre und als Vertreter eines kleinen Landkirchenchores wurde Totzenbach ausgewählt! Martin Gross machte Aufnahmen und Interviews und war auch so nett, uns eine Aufzeichnung zukommen zu lassen - ich war zum Sendezeitpunkt auf Urlaub und konnte diese sehr gut gemachte und wertvolle Sendung erst auf dieser Aufnahme hören. Wir kamen bei der Sendung sehr ausführlich zu Wort und Gesang und müssen neben den besten österreichischen Ensembles für Kirchenmusik bestehen! Ich finde auch den Text, mit dem Ö1 diese Sendung ankündigte, sehr lesenswert (siehe nebenstehenden CD Cover). |

Der Kirchenchor von Autal (bei Graz) hat uns besucht. Nach einem bunten Abend am Samstag dem 27. Juni 2009 mit unserem Totzenbacher Chor, wo unsere Gäste eindrucksvolle Talentproben als Solisten und Schauspieler gaben, hatten wir mit der gemeinsamen Aufführung von Joseph Haydn's Missa brevis in F am Sonntagmorgen ein wunderschönes Erlebnis. Der Autaler Chor war auch unser Gastgeber beim Chorausflug im letzten Jahr und wir treffen uns immer wieder bei einer Mariazeller Wallfahrt.
Herzlichen Dank den beiden Chorleiter - Schwestern Bernadette Müller und Burgi Gößwein!
Zumindet vorübergehen gibts auch die Aufzeichnung der Sonntagsmesse als MP3

Wir freuen uns sehr, dass er den Kirchenchor als seine emotionelle Heimat bezeichnet und danken herzlich für die vielfältigen und aufreibenden Einsätze bei unseren verschiedenen Darbietungen, wo er als Schauspieler, Tenorsolist, Klavierbegleiter und Moderator im Einsatz ist. Sehr oft übernimmt er auch die Rolle des Organisten und das dafür im zustehende Honorar wird dem Kirchenchor für Notenankauf gespendet. Im Männerchor ist ihm neben der höchsten Stimmlage auch die Funktion des "stellvertretenden Musikdirektors" eigen, in der er immer wieder verhinderte Chorleiter vertritt. Nicht verschwiegen werden darf auch der inzwischen zur Tradition gewordenen Seniorenrat in seinem Hause, wo die Sangesbrüder aufs Beste mit Speis und Trank versorgt werden, und wo auch wesentliche soziale Projekte nicht unerheblich unterstützt werden.
Dass sich die Familie Hoffmann vor etwa 25 Jahren hier angesiedelt hat, ist für uns ein großer Gewinn und auch ein sehr positives Musterbeispiel für eine gelungene Integration in die Dorfgemeinschaft. Wir wünschen Peter noch viele Jahre bei guter Gesundheit und in nicht uneigennütziger Weise - es möge ihm unsere Gemeinschaft weiterhin Spaß machen!
Genau am Ostersonntag, dem 12. April 2009 feierte unsere Volksschuldirektorin Edeltraut Gösswein ihren 50. Geburtstag! Die Abordnung der Gemeinde unter Bgm. Johann Dill überreichte aus diesem Anlass die goldenen Ehrennadel der Marktgemeinde Kirchstetten.
Traute Gösswein macht nicht nur ihren Job zur vollsten Zufriedenheit der Lehrerkollegen, Eltern und Schüler, sie hatte auch eine große Mehrarbeit durch den Schulumbau zu bewältigen und ihre bildnerisch künstlerischen Fähigkeiten können wir beim Schuleingang bewundern. Damit ist ihr Talent aber bei Weitem nicht erschöpft! Wir kennen sie als Sopransolistin, ob in Totzenbach, beim St.Pöltner Domchor oder bei der Volksliedgruppe, auch bei der Domkantorei, einem außerordentlich niveauvollen Chor war sie viele Jahre die Stütze. Ihre Gesangskunst und langjährige Freundschaft mit der zeitgenössischen Komponistin Martha Schwediauer-Southwick führte sogar dazu, dass ihr ein Werk gewidmet wurde und ihr Name damit in die Annalen der Gesangskunst eingegangen ist.
Was für uns besonders wertvoll ist, ist ihr Engagement beim Kirchenchor und da nicht nur mit ihren schönen Soli, sondern ganz besonders durch ihre Ideen und Regiearbeit bei den Chorveranstaltungen wie dem Operettenkonzert oder dem heurigen Faschingsauftritt. Nebenbei ist sie Musikerin mit Flöte, Akkordeon, Cello und neuerdings auch auf der Orgel! Klar gab es auf der Geburtstagsfeier entsprechende Darbietungen, Sepp Zidar und Martin Gößwein's Gesangslehrstück wird uns sicherlich in Erinnerung bleiben. Und natürlich auch das nebenstehende Tortenkunstwerk von Grete Köstler!
Wir wünschen gute Gesundheit und noch viel Freude am Beruf und den künstlerischen Betätigungen, die auch uns große Freude machen!
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Martin und Bernhard Gößwein |
Das von Sepp Zidar virtuos präsentierte Programm bot im ersten Teil launische Lieder und Geschichten, im zweiten Teil wurde es dann "tierisch" und besonders die jungen Herren zeigten viel Humor und stellten gekonnt scharrende und gackernde Hühner und anderes Getier dar. Eine geglückte Symbiose ist auch die durch Grete Köstler hergestellte Verbindung mit dem Gratulierverein, welcher für die Versorgung in der Pause und nach der Veranstaltung verantwortlich war.
Idee, Intendanz, Regie und Choreographie stammen, wie schon beim Operettenkonzert vor 2 Jahren, wieder von Dir. Edeltraut Gösswein, die musikalische Leitung hatte selbstverständlich ihre Schwester Mag. Notburga Gößwein.
Wir bedanken uns herzlich für diese vergnüglichen Stunden und wünschen dem Chor und seinen Initiatoren viel Freude mit den jungen Talenten und uns, dass wir auch immer wieder neben den schönen Hochämtern solch launige Veranstaltungen genießen dürfen.
Am 1. Oktober 2008 beging Rudolf Schwab seinen 50. Geburtstag und natürlich feierte eine große Schar Freunde und Verwandte mit ihm. Auch der Gratulierverein ist selbstverständlich seiner edlen Aufgabe gerecht geworden.
Rudi ist seit etwa 2 Jahren im Kirchenchor und auch im Männerchor tätig. Seine sonstige Freizeitgestaltung ist das Malen, Kostproben seines Könnens konnte man schon öfter auf diversen Ausstellungen bewundern. Es erhebt sich nun die Frage: Ist er ein singender Maler oder ein malender Sänger - sozusagen ein Nachfahre des Arik Brauer? Aber da er von beidem nicht leben kann, sorgt er als Landesbeamter für sichere Beleuchtung und Ampelanlagen auf unseren Straßen! Danke dafür!
Dass Rudi in Schwung bleibt, dafür sorgt schon seine Christl und die 3 Kinder.
Nebenstehend eine Erinnerung
an sein Mitwirken beim Operettenkonzert
- gewidmet vom Männerchor.
Christine Schwab, Dr. Josef Zidar und Johanna Habermeyer erhielten am 21. September 2008 Urkunden vom Bischof über 25, 30 und 25 Jahre Mitwirken im Kirchenchor. Wir wollen ebenfalls herzlich gratulieren und wünschen den Geehrten noch viele Jahre Freude am Musizieren!
Danke für das Foto von Fam. Dr. Gerber

Mit professioneller Hilfe durch James Edinberg (Klavier), Edeltraut Gößwein (Idee, Ausstattung und Regie) und Burgi Gößwein (musikalische Leitung) wagten wir uns an eine Operettenkonzert - und hatten damit durchschlagenden Erfolg! Bekannte Melodien aus dem Vogelhändler, der Czardasfürstin und der Fledermaus, gekonnt moderiert von Josef Zidar und Peter Hoffmann begeisterten den vollen Gemeindesaal am 7. und 8. Juli 2007. Der NÖN Zeitungsbericht kann hier nachgelesen werden.
Seit Menschengedenken ist Karl Sauer führender Tenor, sowohl im Kirchen- als auch im Männerchor! Nachdem seine Gesundheit und auch die seiner Frau in letzter Zeit nicht die Beste war, zitterten wir schon, ob wir mit dem Jubelpaar gemeinsam das seltene Fest der Goldenen Hochzeit feiern dürfen. Gottseidank ging es den beiden jetzt besser und so konnte wir am Pfingstmontag, dem 28. Mai 2007 die Jubilare mit der Jugendmesse feiern. Wir wünschen noch alles Gute viel Gesundheit!
Elfi Grasl singt seit 20 Jahren im Alt und hat kürzlich ihre aktive Zeit im Beruf beendet. Ihre ruhige, immer heitere Art ist neben Ihrer Zuverlässigkeit sehr geschätzt. Die Geburtstagsfeier war eine ausgesprochen lustige Angelegenheit, besonders als sie unser "Amts-Chorarzt" Sepp Zidar (rechts im Bild) auf ihre Pensionsfähigkeit untersuchte! Minutenlang konnte er keinen Befund abgeben - es war zum zu laut und schrill, um sein eigenens Wort verstehen zu können. Endergebnis ist: Elfi ist bestens "im Schuss", um noch viele Jahre mitzusingen!
Und genau das wünschen wir Ihr, alles Gute und Gesundheit!
Man glaubt es kaum, aber auch die Chordamen werden älter! Unsere Elli, seit 10 Jahren eine der treuesten Sängerinnen im Alt lud uns zur Feier am 8. September 2006. In ihrem bescheidenen Wesen wünschte sie sich ein Geburtstagslied welches der Resi Maron so gut gefällt, weil diese nimmt sie zu den Proben im Auto mit, und so soll diese auch eine Freude haben! Und als Geschenk wünschte sie sich - CDs vom Kirchenchor! So bescheiden im Hintergrund hatte es unser Festredner bei der Laudatio natürlich schwer. Aber Peter Hoffmann hatte die Idee: Er griff kurzerhand zum Mikrofon und interviewte die "Jubilarin". Ihre lustige und erfrischende Art stahl dem Radiojournalisten sogleich die Show - und die große Schar der Gratulanten amüsierte sich köstlich an diesem Live-Programm, welches leider nicht aufgezeichnet wurde! Das selbe Publikum delektierte sich anschließend auch am Buffett, welches bei bestem Willen nicht zu bezwingen war und von dem gut die Hälfte übrig blieb.
Wir wünschen Elli alles Gute und uns noch viele Jahre mit ihr im Chor!
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Nur wenige Kilometer weiter fuhren wir dann zur Amethystwelt, einer in Europa einmaligen geologischen Absonderlichkeit einer Kilometer mächtigen Ader dieses Halbedelsteins. Was ich nicht wußte: Amethyst ist chemisch gesehen - Quarz, also Bergkristall, nur die blau-violette Färbung stammt von Störungen des Kristallgitters durch die im Waldviertel allgegenwärtige atomare Strahlung! Der granitene Untergrund und auch die Seehöhe bringen dort eine natürlich Umgebunsstrahlung zustande, die anderswärtig bereits als höchst ungesund bezeichnet werden würde. Im Waldviertel gibt es aber deswegen keine höhere Krebsrate - höchstens härtere Dickschädel!
Hochzeit
Die allerbesten Wünsche für die Zukunft!
Am Pfingstsamstag, dem 3. Juni 2006 gaben sich Maria und Clemens Schlömicher in der Paudorfer Pfarrkirche das Ja-Wort. Pater Udo Fischer nahm in seiner Festansprache natürlich auch auf die vielfachen historischen Verbindungen zwischen Totzenbach und Göttweig bezug. Abt Ulrich "der Totzenbeck", wahrscheinlich der Onkel des Totzenbacher Pfarrgründers Hans, regierte von 1340 bis 1360 und stiftete dem Klostergründer Altmann eine ewige Messe durch Verpfänden der Einnahmen eines ganzen Gutes. Die neue Paudorfer Kirche ist auch diesem heiligen Altmann geweiht.
Der Totzenbacher Kirchenchor untermalte diese wunderschöne Feier mit Beethoven's "Ehre Gottes aus der Natur", der G-Dur Missa brevis von W.A. Mozart (KV140), dem Schubert - Ave Maria und J.S. Bachs' Air.
Maria Schlömicher war von 2002 bis 2008 Pflegedienstleiterin und hat die letzten Tage des alten Hauses noch mitgemacht. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und die vielfältigen kulturellen Veranstaltungen im Hause Clementinum!
Die Christtagsmesse 2005 feierte in liebgewordender Tradition wieder Dr. Walter Graf mit uns. Anschließend galt es, lang gedienten Mitglieder zu ehren:


Im Mostviertler Marienwallfahrtsort Krenstetten wurde die Messe gesungen, dann gings wenige Kilometer weiter ins Stift Seitensteten. Ein temperamentvoller Pater führte durch Stift und die Ausstellung "Arbeit und Feste", wo mit vielen interessanten Exponaten bäuerliches Arbeitsjahr und die Feste und Feiertage verdeutlicht wurden. Die nächste Station war ein völlig einsam gelegenes Gasthaus mit guter Küche und ansehnlicher Privatsammlung. Zahllose Gebrauchsgegenstände von Aschenbecher bis Zimmerklo konnten wir dort bewundern. Nach der Mittagspause war wieder Kultur und Bildung an der Reihe, die Ausstellung "Österreich ist frei" auf der Schallaburg versetzte uns zurück in die jüngere Vergangenheit, vieles haben wir schon erlebt - viele Details der unheilvollen Zeit vor 1945 wurden wieder in Erinnerung gebracht oder sind überhaupt erst bewusst geworden. Abschluss fand dieser schöne Sonntag bei einem Heurigen in Inzersdorf - bevor uns dann die erwähnten Störche in Totzenbach begrüßten. Ob das ein gutes Zeichen für Nachwuchssänger im Chor ist? Jedenfalls danken wir ganz herzlich Gertrud und Fritz Preyler für die Organisation und Elfi und Peter Gruber für den bequemen und sicheren Transport!


Von 21. bis 28. August 2004 bereiste eine Gruppe des Totzenbacher Kirchenchores Rumänien. Getrud Preyler war die treibende Kraft, sie wollte ihre langjährigen, sehr positiven Erfahrungen in diesem Land beim Überbringen diverser Hilfslieferungen den Chorkollegen - und umgekehrt, auch ihren rumänischen Fraunden "Ihren" Chor zeigen. Die Familie Gruber stellte Fahrer und Bordpersonal - insgesamt war es eine sehr interessante, komfortable und auch gesellige Reise für die wir den Organisatoren, nicht zuletzt aber dem hervorragenden einheimischen Führer Erwin Josef Ţigla herzlich danken wollen. Einen ausführlichen Bericht mit ein paar Bildern und weiterführenden Links gibt es unter http://members.a1.net/lroll/romania/romania.htm.
Am Sonntag, dem 4. Juli 2004 waren es auf den Tag genau 50 Jahre, dass Prälat Dr. Walter Graf seine Primiz gefeiert hat.
Der Jubilar hat nun gerade die Totzenbacher Pfarre auserkoren, um mit uns dieses Jubiläum zu feiern. Wie es dazu kam, muss genauer erklärt werden. Dr. Graf war viele Jahre Domkapellmeister in St. Pölten und verantwortlich für die Kirchenmusik in der gesamten Diözese. Er gründete in den 80er Jahren auch das Konservatorium für Kirchenmusik, das inzwischen einigen unserer Kirchenchormitglieder zu großem Können verholfen hat. Die ganze Geschichte begann - wie fast alles musikalische, Totzenbach betreffend - mit der Familie Gößwein. Vor vielen Jahren gab es in Eichgraben den sehr aktiven und anspruchsvollen Chorleiter Reingruber, und dieser hatte - auch damals schon - Mangel an Männerstimmen. Irgendwie wurde er auf Anton Gößwein (sen.) aufmerksam und so wirkte dieser einige Jahre bei den Aufführungen in Eichgraben mit. Natürlich wuchsen in diese Beziehung mit der Zeit auch die Nachkommen dieser musikalischen Keimzelle, und für die Jugend war da der St.Pöltner Domchor eine neue Herausforderung. So gingen alle 8 Geschwister durch diese hohe Schule und auch heute sind neben zwei Sängerinnen aus dieser Generation auch schon etliche aus der nächsten dabei.
Selbstverständlich befruchtete diese Zusammenarbeit mit Dr. Graf auch den Totzenbacher Kirchenchor indem Qualität und Ansprüche stiegen. Ein Problem war jedoch, dass es zu hohen Feiertagen immer wieder Terminkollisionen zwischen St.Pölten und Totzenbach gab. Das St.Pöltner Hochamt begann um 10 Uhr und in Totzenbach war das bedingt durch den Pfarrverband auch häufig um 9 Uhr 30. So kam es etwa 1990 zum ersten Mal dazu, dass Dr. Graf selbst in die Bresche sprang und in Totzenbach das Hochamt bereits um 8 Uhr zelebrierte, um dann um 10 auch in St.Pölten die Sänger zur Verfügung zu haben.
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, welchen Stress das damals bei unseren Chorproben auslöste, als es hieß, Dr. Graf würde persönlich kommen! Dieses Einspringen wurde dann Tradition und hat sicher auch zur Qualitätssteigerung in Totzenbach beigetragen.
Der Höhepunkt dieser Zusammenarbeit war dann sicher die Festmesse am 4. Juli! Selbstverständlich sind wir uns der Ehre bewusst, die uns Dr. Graf mit der Wahl von Totzenbach für seine große Feier erwiesen hat! Ich glaube, wir haben uns durchaus dieser Herausforderung fähig gezeigt, als dann die wunderschöne "Missa brevis in G" von Franz Schubert aufgeführt wurde. Im Laufe des Aufbauarbeit durch unsere Chorleiterin Burgi sind wir heute sogar in der glücklichen Lage, die Instrumentalisten selbst stellen zu können - bei dieser Messe wurde das Orchester allerdings durch 4 ausgezeichnete Musiker verstärkt, welche alle auch persönliche Beziehungen zum Jubilar haben.
Schon Tags zuvor hatten die Totzenbacher Chorleute dieses besondere Fest durch Aufstellen des traditionellen Schwibbogens gewürdigt und prächtiges Wetter begleitete die anschließende Agape.
Die Zusammenarbeit mit Dr. Graf ist ein schönes Beispiel für gegenseitiges Befruchten und Freude bereiten. Er hat uns in der Vergangenheit mindestens ebensoviel gegeben, als er selbst durch ausgezeichnetes Sängermaterial erhalten hat. Durch diese Feier in Totzenbach hat er unseren Chor und die Pfarre aber ganz besonders geehrt und wir können uns in egoistischer Weise nur wünschen, dass diese Freundschaft und Verbundenheit noch viele Jahre andauern möge!
Dazu wünschen wir Dr. Graf gute Gesundheit und möchten uns hier für alle seine Dienste an der Gemeinschaft ganz herzlich bedanken.
9. Jänner 2004. Noch sehr rüstig und pflichtbewußt bei jeder Chorprobe - das ist Anna Böswarth! Sie trat 1951 dem Ollersbacher Chor bei und wechselte 1956 zu unserem Kirchenchor. So kann sie auf eine inzwischen 52-jährige "Karriere" als Sängerin hinweisen. Sicher hat auch dieses ständige Training ihre geistige Wendigkeit zu erhalten geholfen und auch heute noch ist sie dem Einstudieren neuer Lieder und Messen sehr aufgeschlossen - wenn es sich nicht gerade um moderne Musik oder fremde Sprachen handelt. Latein gilt da aber selbsverständlich als "Muttersprache". Wir wünschen Frau Böswarth noch viele Jahre Gesundheit und Freude in unserer Gemeinschaft - wir wollen ihren hellen Sopran nicht missen! Wie Toni Gößwein bei der Gratulation sagte: Er glaube zu wissen dass 52 Jahre noch zu wenig sein, er habe gehört, dass das Pensionsalter inzwischen auf 65 Jahre erhöht wurde!...
Am 22. November 2003 gab die Trachtenmusikkapelle Kirchstetten im Anschluß an die Vorabendmesse in der Totzenbacher Pfarrkirche das Abschlußkonzert zu ihrem 30. Jubiläumsjahr. Es ist sicher kein Zufall, dass dieser Termin genau mit dem St.Cäcilientag zusammenfiel, die heilige Cäcilia gilt ja als die Patronin der Kirchenmusik.
Karl Mandl, einer der Hauptquartiergeber bringt nebenstehend seine 6 Damen nach Hause.
Trotz heißem und schwülen Wetter war der Kirchstettner Festsaal gut gefüllt und wir hatten ein sehr gutes Publikum.
Bürgermeister Dill überreichte unserer Burgi eine Anerkennungsurkunde und auch der Chor bedankte sich für 20 Jahre aufopfernde Tätigkeit als Chorleiterin.
Daneben wirken die "unverdorbenen" Töne unsers Männerchores fast ein wenig urtümlich, natürlich ist auch für diese wackeren Sänger die Zeit nicht stehen geblieben und wir haben das Glück, daß ein paar junge, hochbegabte Stimmen immer wieder aushelfen. Vielen Dank an unsere "Rausreißer", wir wissen, daß deren Musikgeschmack nicht nur in den Volksliedern des Männerchors liegt!
Wir alle kennen unseren Toni, welcher immer kraftvoll und mit Energie dort ist, wo Hilfe gebraucht wird! Ob es rumänische Straßenkinder oder die bedauernswerten Obdachlosen in der "Gruft" sind - oder die Bauern mit den amtlichen Gestrüppen der EU-Förderansuchen, jeder weiß daß der Toni für ihn sofort zur Stelle ist.
Am 17. Mai waren Kirchenchor und Männerchor zur Geburtstagsfeier eines unserer prominenten und
langjährigen Mitglieder ins Gasthaus Biber eingeladen. Sepp Zidar feierte mit uns seinen Fünfziger! Daß es an Liedern, Speis und Trank nicht fehlte, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden und die Zeit verging so rasend schnell, daß wir mit Erstaunen gegen Mitternacht zum ersten Mal auf die Uhr blickten! Der Festredner Peter Hoffmann hielt die Laudatio in welcher er - kraft seiner eigenen akademischen Würde - unserem Jubilar gleich 2 weitere Ehrendoktorate verlieh:
Den Dr. humoris causa verdiente sich Sepp mit seinem großen Talent, launige Texte und Gedichte vorzutragen. Er hat dazu nicht nur das schauspielerische Talent, sondern auch die Gabe, die richtigen Stücke und Schriftsteller zu finden um damit bei passender Gelegenheit sein Publikum zum Ausbruch von wahren Heiterkeitsstürmen zu verleiten. Auch die beliebte Autorin Isolde Kerndl (wir hatten schon 2 Mal das Glück, sie beim Kirchstettner Kulturstammtisch persönlich kennen lernen zu dürfen) bewundert seine Interpretation ihrer mundartlichen Gedichte.
Dr. Peter Hoffmann stellte noch einen dritten Ehrendoktor in Aussicht, diesen muß sich unser Jubilar aber erst noch in der Zukunft verdienen - und so sehen wir dieser sagenhaften post-akademischen Karriere mit Vergnügen entgegen und wünschen Sepp, welcher auch immer wieder von Chormitgliedern in deren Nöten am Rande der Proben konsultiert wird, viel Gesundheit und alles Gute für die Zukunft!
Gemeinsam haben sie ihn zusammengebracht - den "Hunderter"! Unsere Gertrude Preyler und Christine Schwab - und wie es Brauch bei den "runden" im Kirchenchor ist, haben sie uns zu diesem Anlaß eingeladen. Der Chor widmet dann dem jeweiligen Jubilar oder Geburtstagskind ein neu einstudiertes Lied, welches sich der Besungene ausuchen kann. Gertrude Preyler wünschte sich das "Radl der Zeit" von Gretl Komposch und die Christine "Sing mir eine alte Melodie" mit tänzerischem Schwung vorgetragen.
Die Kirchenchorkarrieren beider Damen sind unterschiedlich - Gertrude kam als frisch aus Lanzendorf "Zuagraste" vor 8 Jahren zu uns in die Gemeinschaft und hat sich sofort bestens integriert. Als Sängerin ist Sie ja nicht mehr so jung und neben dem Engagement bei uns ist sie seit vielen Jahren auch in Böheimkirchen als Chorsängerin tätig.
Dort organisierte sich auch verschiede karitative Veranstaltungen und sie ist heute noch mit ihrem Gatten und dem Wohnmobil jährlich zumindest ein Mal vollbepackt nach Rumänien unterwegs um dort für "ihre Kinder" zu sorgen. Auch er ist neben den zahlreichen Einsätzen für die Fuchsberger Dorfgemeinschaft immer wieder helfend eingesprungen - obs ums Hütten-aufstellen für den Männerchor geht oder die Anfertigung einer Schallwand fürs Konzert am Schloßplatz (siehe weiter Unten). Am besten noch in Erinnerung ist uns der letztjährige Kirchenchorausflug nach Kals - welcher auch nachstehend entsprechend gewürdigt wird.
Christine Schwab ist schon seit Kindesbeinen dabei - wie das wohl der Abstammung von Familie Klinz üblich ist. Durch ihre kontinuierliche Gesangsausbildung ist sie für uns auch eine wertvolle Alt-Solistin geworden und auch ihr strahlendes Gemüt wirkt sich besonders günstig auf unsere Gemeinschaft aus.
Als Busunternehmen bzw. Fahrer konnte unser bewährter (Franz) Peter Gruber gewonnen werden, der uns mit seinem Team (Elfi) schon bei früheren Fahrten sicher und bequem transportiert und mit seinem 4-Stern Bordservice verwöhnt hatte. Freitag 7 Uhr früh traf man sich am Totzenbacher Kirchenplatz und nachdem auch die letzten (eine bekannte Fuchsberger Familie) pünktlich eingetroffen waren, konnte es losgehen. Freunde aus Lanzendorf und Böheimkirchen wurden unterwegs noch an Bord genommen werden und bei wunderbarem Wetter fuhren wir über die Westautobahn. Nach kurzen Zwischenstopps in Linz und Golling an der Tauernautobahn gings dann über Bischofshofen nach Bruck an der Glocknerstraße. Die Option dieser berühmten Hochalpenstraße ließen wir uns witterungsabhängig offen - diesmal sprach aber wirklich nichts dagegen! In 2500 konnten wir am Fuschertörl die wunderbare Bergwelt der 3000er bewundern, nachdem Einigen Fahrgästen beim Rückblick ins Tal bei den vielen Kehren schon ein wenig "schwummerlich" geworden war. Zwei Hubschrauber transportierten gerade Baumaterial auf die Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe) und wir bewunderten, wie diese "Luftkräne" in pausenlosem Einsatz die Strecke zurücklegten.
Weiter gings auf die Franz Josefs-Höhe, wo ausgesprochen wohlgenährte Murmeltiere die Besucher direkt anbettelten. Der Pasterzengletscher lag 100m unter uns und ich hatte viel größer in Erinnerung gehabt, seit meinem ersten Besuch dort vor ca. 40 Jahren ist dieses staunenswerte Naturobjekt ordentlich geschmolzen. Was bei der Hitze an diesem Tag auch nicht weiter verwunderlich war! Mit dem Fernglas konnten wir viele Spaziergänger dort beobachten, manche führten auch dort ihren Hund "Gassi". Auch oben am Glocknergipfel waren Bergsteiger-Seilschaften und das Gipfelkreuz deutlich zu erkennen. Kaum eine Wolke trübte den Fernblick, der Gipfel lag direkt schwarz da, man hat ihn meist weiß und blau geädert in Erinnerung. Aber bei dieser Hitze waren viele der kleinen Schneefelder verschwunden und beide Spitzen ragten da wie ein Stück Kohle über dem ewigen Eis in das Dunkelblau des Himmels.
Für unsere Verhältnisse in den Ferien sehr früh am Morgen - die Sonne hatte die Talsohle noch nicht erreicht - konnten wir nun diesen Jubilar überraschen und wurden mit vielen "vergelt's Gott" bedankt. Schon auf dem kurzen Weg zur Stätte dieses Aktes fiel uns ein übervoll mit Blumen geschmücktes Haus auf, beim Rückweg wurde einiger Film dort verbraucht, zumal auch noch die Stromleitungen dicht mit Schwalben besetzt waren. Wo trafen sich diese geselligen Singvögel wohl vor der Elektrifizierung - und darf man dort so einfach diese Drähte unter die Erde verbannen, wie wir das in Totzenbach gemacht hatten? Möglicherweise gibts dann Proteste der Naturschutzorganisationen - das Dorfertal ist ganz nahe!
Ab 9 Uhr fuhr dann der Lift auf den Blauspitz gleich hinter unserem Gasthaus und wir waren, entsprechend wanderfähig gekleidet, auch dabei. Die Bergstation liegt au 2500m und hier über der Baumgrenze hatte die Sonne etliche Kraft. Ein kurzer Anstieg trieb uns Schweißperlen auf die Stirn und die ganz sportlichen bestiegen den Blauspitzgipfel mit seiner markanten Farbe und Form. Die zweite Gruppe ging über den Panorama-Höhenweg zum Kals-Matreier Törl, die gemütlicheren auf einem flacheren Weg ebenfalls dort hin. Eine Labung tat uns dort gut - die diversen Schnäpse aus den flachen oder sonstigen Flaschen vielelicht weniger - aber da kann man nicht sagen, weil keiner beides zugleich (Schnaps und Verzicht) ausprobieren konnte. Wir gingen den flacheren Weg zurück und nach einem kleinen Mittagsimbiss im Restaurant der Bergstation sperrte der Lift nach der Mittagspause wieder auf und wir fuhren ins Tal zurück zu unserem Quartier. Nur ganz wenige unserer ältesten Mitglieder blieben an diesem Vormittag lieber am sicheren Boden - vielleicht wollte unser Senior auch wenigstens ein paar Stunden der rührenden Obsorge seiner zahlreichen und überaus pflichteifigen Töchter entkommen?
Beeindruckend ist der Blick von dort ins Tal zu den gepflegten grünen Wiesen und mitten drauf eine Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Jetzt war die Zeit zum Packen gekommen und nach dem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten wir uns von diesem wunderschönen Ort! Das Wetter war uns ausgesprochen wohl gesonnen gewesen und 3 Tage voller Sonnenschein, wo kaum ein Flaum einer Wolke zu sehen war, ist in dieser Hochgebirgsgegend sehr selten! Und dies funktionierte sogar, obwohl wir unsere beiden "Sonnenscheine", Walter und Herta, leider krankheitsbedingt daheim lassen mußten! Beeindruckt haben uns die wunderschön blumengeschmückten, alten Holzhäuser, die gepflegte Gegend und Gastlichkeit, aber auch die bis weit hinauf gemähten, steilen saftig grünen Wiesen! Die Bauern hatten auch grad Hochsaison mit dem Einbringen der Heuernte und überall konnte man ganze Großfamilen mit dem Rechen arbeiten sehen. Wahrscheinlich mischte sich darunter auch so mancher Sommergast, welcher so wie Familie Preyler viele Jahre hinkommt und unter den Bewohnern schon zahlreiche Freunde hat. Wir hatten schon nach der Messe bemerkt, daß die Leute hier sehr freundlich und aufgeschlossen sind und es für Gäste, die das wollen, auch kein Problem sein kann, Kontakt zu finden!
Wir hatten ein Programm von Volksliedern, hauptsächlich aus Niederösterreich, aber auch ein paar sehr bekannte aus Schwaben. Sepp Zidar trug dazu bestens passende Geschichten vor. Ich hoffe, das Publikum war mit uns zufrieden - wir jedenfalls hörten keine Klagen und sind unsererseits mit dem Erlös dieser Veranstaltung sehr zufrieden. Wir hatten diese Veranstaltung dem Kirchenchorausflug nach Kals gewidmet (24. bis 26. August) und werden so einen Teil der Kosten für den Autobus aufbringen.
Hier wurde dann das Feuer entzündet. Der "Gaugermann" brannte mit großem Getöse ab - hatten da nicht ein paar Lausbuben ein wenig Knallkörper geladen? Feuerwerk gabs diesmal keines, die entsprechenden Einsparungen wurden einem sozialen Zweck gewidmet.
haben wir schon zwei Konzerte bestritten. Zuletzt am 16. Juni 2001 deren 10 Jahr Jubiläum.